Willkommen beim BUND-Regionalverband Donau-Iller

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BUND-Regionalverband
Donau-Iller

Willkommen beim BUND-Regionalverband Donau-Iller

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland: Wir verstehen uns als die treibende gesellschaftliche Kraft für eine nachhaltige Entwicklung in Deutschland. Unsere Vision ist ein zukunftsfähiges Land in einer zukunftsfähigen und friedfertigen Welt. Der BUND-Regionalverband Donau-Iller sowie die dazugehörigen BUND-Kreisgruppen Alb-Donau, Biberach und Ulm tragen konkret mit Projekten zum aktiven Umweltschutz bei. Interessierte Bürger, passive Mitglieder und aktive Umweltschützer sind gleichermaßen bei uns willkommen. Kommen Sie einfach bei uns vorbei, schreiben eine Mail oder stöbern vorerst auf unserer Seite!

Suche

Atommüll: Informationsveranstaltung des BfE in Ulm: Keine Atom-Endlagersuche ohne Transparenz

Landesvorsitzende Brigitte Dahlbender und BUND-Aktive protestieren für Sicherheit und Transparenz bei der Atommüll-Endlagersuche. Landesvorsitzende Brigitte Dahlbender und BUND-Aktive protestieren für Sicherheit und Transparenz bei der Atommüll-Endlagersuche.  (Jodie C. Taylor/BUND BW)

BUND-Aktive fordern bei Protestaktion Transparenz und Dialog mit der Öffentlichkeit 

Eine Million Jahre - rund dreimal so lange wie die Menschheit existiert. So lange muss ein Endlager dicht halten, in dem hochradioaktiver Atommüll verwahrt wird. Die Suche nach einem deutschen Standort läuft auf Hochtouren. Doch statt die Öffentlichkeit zu informieren, findet die Suche weitgehend im Verborgenen statt.

Am Mittwoch, den 16.1.2019 hatte das Bundesamt für kerntechnische Entsorgung (BfE) nur Vertreter*innen der Städte, Landkreise und Gemeinden in die Messe Ulm eingeladen, um über die Atommüll-Endlagersuche zu informieren. Die Bürger*innen und zivilgesellschaftliche Organisationen mussten jedoch draußen bleiben.

"Die Suche nach einem Atommüll-Endlager ist ein extrem heikles Thema. Der BUND fordert deshalb maximale Transparenz und Beteiligung der Öffentlichkeit. Die Bundesregierung muss die Öffentlichkeit kontinuierlich informieren und das von Anfang an", erklärt Brigitte Dahlbender, Landesvorsitzende des BUND Baden-Württemberg. "Bisher weigert sich das Bundesamt für kerntechnische Entsorgung, Zwischenergebnisse zu veröffentlichen und plant, bis 2020 keine Ergebnisse preiszugeben. So wird es der Generationenaufgabe einer Endlagersuche nicht gerecht und ignoriert die Sorgen der Bürger*innen in den eventuell betroffenen Gebieten. Wenn die Bürger*innen bei so einer wichtigen Infoveranstaltung draußen bleiben müssen, dann ist das kein guter Start für die Endlagersuche in unserer Region." 

40 BUND-Aktive protestierten mit Sprechchören vor der Messe Ulm und hielten Schilder in die Luft mit: "Genug gemauschelt - volle Transparenz bei der Endlagersuche" und "Keine Endlagersuche in Hinterzimmern". Gerlinde Gröschel-Jungwirth, 56, aus Blaustein: "Ich wohne zwischen Ulm und Beuren. Unsere Region könnte von einem Atommüll-Endlager betroffen sein. Ich möchte Sicherheit und von Anfang an wissen, was da auf uns zukommt." Endlagersuche: Sicherheit muss absolute Priorität haben Der BUND fordert von der Bundesregierung und ihren Einrichtungen, in den potentiell betroffenen Regionen alle interessierten Bürger*innen und zivilgesellschaftliche Organisationen, wie der BUND eine ist, einzuladen. Bislang sind nur ausgewählte Teilnehmer aus den Landkreis und Kommunen geladen. Zudem muss die Atommüll-Lagersuche auf wissenschaftsbasierten Kriterien erfolgen. "Sicherheit muss absolute Priorität haben. Am Ende muss das am wenigsten gefährliche Atommüll-Endlager in Deutschland ausgewählt werden", so die BUND-Landeschefin.

Hintergrund: Veranstaltungsreihe Das Bundesamt für kerntechnische Entsorgung (BfE) hat für Januar 2019 Vertreter*innen der Städte, Landkreise und Gemeinden zu vier Dialogveranstaltungen eingeladen. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit will die Behörde über die Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle informieren und die kommunale Ebene einbinden. Neben Ulm finden und fanden Veranstaltungen in Leipzig, Hamburg und Frankfurt am Main statt. Hintergrund: Atommüll und Endlagerung Mehr als 17.000 Tonnen hochradioaktive Abfälle haben Deutschlands Atomkraftwerke bislang produziert. Für deren sichere Atommüll-Endlagerung ist die Bundesrepublik Deutschland verantwortlich. Um das bestmögliche und für eine Million Jahre sichere Endlager zu finden, hat die Bundesregierung ein Gesetz erlassen und eine Experten-Kommission eingesetzt. Diese soll bis 2031 in einem wissenschaftsbasierten und transparenten Verfahren einen passenden Standort auswählen. Nach heutigem Wissensstand kommen in der Bundesrepublik Salzstöcke, Tonformationen und Granitvorkommen für ein Endlager infrage. Zudem ist es wichtig, dass die Gesteine den Atommüll dauerhaft gegen Grundwasser abschirmen und die Restwärme dauerhaft abführen. Ausgeschlossen sind Gebiete, die erdbebengefährdet sind oder in denen es Vulkane gab. Eine eventuell geeignete Gesteinsschicht ist Opalinuston, die sich von Zürich über Ulm in Richtung Nördlingen in Baden-Württemberg zieht.

BUND-Pressekonferenz zum Jahreswechsel 2018-19

Alljährlich findet die gemeinsame Pressekonferenz von BUND-Regionalverband Donau-Iller sowie den BUND-Kreisverbänden Alb-Donau, Biberach und Ulm statt. Hier können Sie sich den Text dazu als pdf-Datei herunterladen.

Vorschau für 2019 - Der Natur auf der Spur: Tag der Artenvielfalt in Blaubeuren

Draußen ist es zwar alles noch grau und kahl, aber das nächste Frühjahr kommt bestimmt. Zum Tag der Artenvielfalt findet alle zwei Jahre eine große Veranstaltung des LNV (Landesnaturschutzverbands) in der Region statt, die von vielen Umweltgruppen, auch dem BUND unterstützt wird.

Sie sind deshalb herzlich eingeladen,

am Sonntag, den 26. Mai 2019
ab 10.00 Uhr
nach Blaubeuren


zu kommen. Den ganzen Tag finden dort Exkursionen und Veranstaltungen statt. Viele Umweltgruppen präsentieren sich mit einem Stand, so dass Sie sich rund um die Natur informieren können. Hier können Sie sich den Flyer dazu herunterladen.

Pflanzaktion „600 Bäume und Sträucher“

Klimaschutztag 2018: Aktion zwischen BUND, Volksbank Ulm-Biberach eG und der Stadt Ulm Klimaschutztag 2018: Aktion zwischen BUND, Volksbank Ulm-Biberach eG und der Stadt Ulm  (Annette Schellenberg - BUND Ehingen)

7. Klimaschutztag der
Volksbank Ulm-Biberach eG

Am 14. Oktober 2018 wurden im Waldgebiet Röte bei Ulm-Harthausen insgesamt 500 Bäume und 100 Sträucher gepflanzt. Dies war eine gemeinsame Aktion der Volksbank Ulm-Biberach, der Stadt Ulm mit Liegenschaftsverwaltung und Forst und dem BUND Regionalverband Donau-Iller und Stadtkreis Ulm. Für die für die Besucher kostenlose Verpflegung sorgte die freiwillige Feuerwehr Ermingen-Harthausen.

 

 

Klimaschutztag 2018: Pflanzen der Bäume Klimaschutztag 2018: Pflanzen der Bäume  (Annette Schellenberg - BUND Ehingen)

Rund 35 Aktive des BUND steuerten den Besucherstrom und leiteten die zahlreichen Besucher beim Pflanzen der Bäume an. Von der Oma bis zum Enkel, alle wollten Bäume pflanzen und damit die Aktion tatkräftig unterstützten. Alle die einen Baum gepflanzt hatten, konnten diesen mit einem mit dem eigenen Namen beschrifteten Holzkärtchen kennzeichnen. 

Rotbuchen, Bergahorne und Vogelkirschen wurden auf der ca. 1000 m² großen Flächen angepflanzt neben Pfaffenhütchen, Waldhasel, Wolliger Schneeball und Wild- und Heckenrosen. Vertreter*innen der durchführenden Organisationen pflanzten gemeinsam eine Edelkastanie mit essbaren Früchten.

 

 

Klimaschutztag 2018: Zufriedene Gesichter nach dem Pflanzen von 600 Bäumen und Sträuchern Klimaschutztag 2018: Zufriedene Gesichter nach dem Pflanzen von 600 Bäumen und Sträuchern  (Annette Schellenberg - BUND Ehingen)

Neben der Pflanzaktion sorgte ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für Information und Unterhaltung bei Jung und Alt. An verschiedenen Infoständen des BUND Donau-Iller und des Schwäbischen Albvereins Ortsgruppe Einsingen konnten sich Interessierte zu den Themen „Klimaschutz“ und „Heimische Apfelsorten“ informieren. Die Kinder bastelten gemeinsam mit dem Kreativ-Atelier „Kikuna“ aus Dornstadt Klimaschutzgläser.      

Großdemo im Hambacher Forst

Wir haben am Samstag, den 6.Oktober viele Strapazen auf uns genommen, um unsere Solidarität mit dem Widerstand gegen die Rodung des Hambacher Waldes und für ein Ende des Braunkohletagebaus zu bekunden. Der BUND erstritt am Tag vor unserer Reise einen vorläufigen Rodungsstopp bis zum Hauptsacheverfahren das erst Ende 2019 erwartet wird. Verunsicherung gab es am Donnerstagabend durch ein Demonstrationsverbot, das am Freitagnachmittag gerichtlich wieder aufgehoben wurde. Die Bedenken waren völlig grundlos, denn das gefährlichste an diesem Tag war die Sonne, die uns Temperaturen um 25 Grad bescherte und auf Polizei und 50.000 Demonstranten gleichermaßen herunterschien. 

Um 5 Uhr morgens ging es in Ulm los mit Zwischenstation in Heidenheim, Oberkochen und Aalen. Viele waren erst weit nach Mitternacht wieder zu Hause. Wir sind über fünf Kilometer zum Kundgebungsplatz gelaufen und wieder zurück und haben dort nur eineinhalb Stunden bleiben können - doch jede Minute hat sich gelohnt. Es war ein Fest für uns, Teil des bunten und friedlichen Protestes zu sein.

Eindrucksvoll war für uns Baden-Württemberger die Landschaftszerstörung mit eigenen Augen zu sehen, die durch das Abbaggern entsteht sowie einen lebendigen Eindruck von der Vertreibung der Bewohner zu bekommen. Unser Weg führte uns durch das gespenstisch leere Manheim, die meisten der vorher 1500 Einwohner wurden bereits umgesiedelt, auf den Straßen waren nur noch einige der hier untergebrachten Geflüchteten zu sehen.

Ein Team des SWR hat einen kurzen Beitrag über unsere Gruppe gedreht. -> Link

In der Schwäbischen Zeitung erschien ein Artikel von Franziska Telser, die uns begleitete -> Link

Regio TV Schwaben hat ebenfalls berichet -> Link

Der BUND Bundesverband hat ein Fotoalbum der Demo auf Flickr veröffentlicht, das auch einige Bilder von der erhöhten Perspektive zeigt   -> Link 

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