Willkommen beim BUND-Regionalverband Donau-Iller

Durch die weitere Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der hier beschriebenen Verwendung von Cookies durch den BUND einverstanden. An dieser Stelle können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen bzw. eine erteilte Einwilligung widerrufen. Der Einsatz von Cookies erfolgt, um Ihre Nutzung unserer Webseiten zu analysieren und unser Angebot zu personalisieren.

BUND-Regionalverband
Donau-Iller

Willkommen beim BUND-Regionalverband Donau-Iller

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland: Wir verstehen uns als die treibende gesellschaftliche Kraft für eine nachhaltige Entwicklung in Deutschland. Unsere Vision ist ein zukunftsfähiges Land in einer zukunftsfähigen und friedfertigen Welt. Der BUND-Regionalverband Donau-Iller sowie die dazugehörigen BUND-Kreisgruppen Alb-Donau, Biberach und Ulm tragen konkret mit Projekten zum aktiven Umweltschutz bei. Interessierte Bürger, passive Mitglieder und aktive Umweltschützer sind gleichermaßen bei uns willkommen. Kommen Sie einfach bei uns vorbei, schreiben eine Mail oder stöbern vorerst auf unserer Seite!

Suche

Mit dem BUND Bus zur Kohle stoppen Demo Köln am Samstag 1.12

Der Hambacher Wald ist noch nicht gerettet - deshalb machen wir uns erneut auf, um dem Energieriesen RWE, der Landesregierung NRW und der Bundesregierung Druck in Sachen Kohleausstieg und Klimaschutz zu machen! 

Im Dezember geht es gleich doppelt ums Klima: Beim Weltklimagipfel in Polen und in der Kohle-Kommission in Berlin. Während die Welt über die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens verhandelt, entscheidet sich in Berlin, ob Deutschland seine Versprechen wahr macht – und schnell aus der Kohle aussteigt.

Die Zeit drängt: Das hat uns der Hitzesommer 2018 erneut bewusst gemacht.

Doch die Große Koalition versagt beim Klimaschutz: Das Klimaschutzziel 2020? Aufgegeben. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien? Ausgebremst. Der Ausstieg aus der Kohle? Aufgeschoben.

Das wollen und werden wir ändern. Zusammen mit vielen tausend Menschen. Am 1. Dezember in Köln, vor den Toren des größten Braunkohlereviers Europas.

Zeitgleich demonstrieren unsere Mitstreiter*innen in Berlin, vor der Haustür der Bundesregierung.

Die zentralen Forderungen der Demonstrationen sind:

  • Das Pariser Klimaabkommen umsetzen: Klimaziele verschärfen und faire Unterstützung für arme und am stärksten von den Folgen betroffene Länder im Kampf gegen den Klimawandel.

  • Die Hälfte der Kohlekraftwerkskapazitäten in Deutschland abschalten – und zwar so schnell, dass das Klimaziel der Bundesregierung für 2020 noch erreicht wird.

  • Ein gesetzlicher Fahrplan für einen schnellen Kohleausstieg ,mit dem das Pariser Klima-Abkommen und die nationalen Klimaziele eingehalten werden.

  • Der sofortige Stopp aller Pläne für neue Kohlekraftwerke, Tagebaue und -erweiterungen.

  • Die zielgerichtete Unterstützung der Beschäftigten und eines sozialökologischen Strukturwandelprozesses in den betroffenen Kohle-Regionen. 

Natürlich reisen wir möglichst stressfrei und klimafreundlich gemeinsam an!

Ab sofort können wieder Plätze im komfortablen Viersterne BUND Bus zum Preis von 25 Euro gebucht werden.

Von 74 Plätzen sind noch 71 frei

Anmeldung per E-Mail: bund.ostwuerttemberg(at)bund.net 
Anmeldung per Telefon: 07361 5559773  

Wir fahren wieder von Ulm über Heidenheim, Oberkochen und Aalen nach Köln-Deutz  und wieder zurück. Anmeldung bitte über BUND Ostwürttemberg - siehe oben.



Pflanzaktion „600 Bäume und Sträucher“

Klimaschutztag 2018: Aktion zwischen BUND, Volksbank Ulm-Biberach eG und der Stadt Ulm Klimaschutztag 2018: Aktion zwischen BUND, Volksbank Ulm-Biberach eG und der Stadt Ulm  (Annette Schellenberg - BUND Ehingen)

7. Klimaschutztag der
Volksbank Ulm-Biberach eG

Am 14. Oktober 2018 wurden im Waldgebiet Röte bei Ulm-Harthausen insgesamt 500 Bäume und 100 Sträucher gepflanzt. Dies war eine gemeinsame Aktion der Volksbank Ulm-Biberach, der Stadt Ulm mit Liegenschaftsverwaltung und Forst und dem BUND Regionalverband Donau-Iller und Stadtkreis Ulm. Für die für die Besucher kostenlose Verpflegung sorgte die freiwillige Feuerwehr Ermingen-Harthausen.

 

 

Klimaschutztag 2018: Pflanzen der Bäume Klimaschutztag 2018: Pflanzen der Bäume  (Annette Schellenberg - BUND Ehingen)

Rund 35 Aktive des BUND steuerten den Besucherstrom und leiteten die zahlreichen Besucher beim Pflanzen der Bäume an. Von der Oma bis zum Enkel, alle wollten Bäume pflanzen und damit die Aktion tatkräftig unterstützten. Alle die einen Baum gepflanzt hatten, konnten diesen mit einem mit dem eigenen Namen beschrifteten Holzkärtchen kennzeichnen. 

Rotbuchen, Bergahorne und Vogelkirschen wurden auf der ca. 1000 m² großen Flächen angepflanzt neben Pfaffenhütchen, Waldhasel, Wolliger Schneeball und Wild- und Heckenrosen. Vertreter*innen der durchführenden Organisationen pflanzten gemeinsam eine Edelkastanie mit essbaren Früchten.

 

 

Klimaschutztag 2018: Zufriedene Gesichter nach dem Pflanzen von 600 Bäumen und Sträuchern Klimaschutztag 2018: Zufriedene Gesichter nach dem Pflanzen von 600 Bäumen und Sträuchern  (Annette Schellenberg - BUND Ehingen)

Neben der Pflanzaktion sorgte ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für Information und Unterhaltung bei Jung und Alt. An verschiedenen Infoständen des BUND Donau-Iller und des Schwäbischen Albvereins Ortsgruppe Einsingen konnten sich Interessierte zu den Themen „Klimaschutz“ und „Heimische Apfelsorten“ informieren. Die Kinder bastelten gemeinsam mit dem Kreativ-Atelier „Kikuna“ aus Dornstadt Klimaschutzgläser.      

Großdemo im Hambacher Forst

Wir haben am Samstag, den 6.Oktober viele Strapazen auf uns genommen, um unsere Solidarität mit dem Widerstand gegen die Rodung des Hambacher Waldes und für ein Ende des Braunkohletagebaus zu bekunden. Der BUND erstritt am Tag vor unserer Reise einen vorläufigen Rodungsstopp bis zum Hauptsacheverfahren das erst Ende 2019 erwartet wird. Verunsicherung gab es am Donnerstagabend durch ein Demonstrationsverbot, das am Freitagnachmittag gerichtlich wieder aufgehoben wurde. Die Bedenken waren völlig grundlos, denn das gefährlichste an diesem Tag war die Sonne, die uns Temperaturen um 25 Grad bescherte und auf Polizei und 50.000 Demonstranten gleichermaßen herunterschien. 

Um 5 Uhr morgens ging es in Ulm los mit Zwischenstation in Heidenheim, Oberkochen und Aalen. Viele waren erst weit nach Mitternacht wieder zu Hause. Wir sind über fünf Kilometer zum Kundgebungsplatz gelaufen und wieder zurück und haben dort nur eineinhalb Stunden bleiben können - doch jede Minute hat sich gelohnt. Es war ein Fest für uns, Teil des bunten und friedlichen Protestes zu sein.

Eindrucksvoll war für uns Baden-Württemberger die Landschaftszerstörung mit eigenen Augen zu sehen, die durch das Abbaggern entsteht sowie einen lebendigen Eindruck von der Vertreibung der Bewohner zu bekommen. Unser Weg führte uns durch das gespenstisch leere Manheim, die meisten der vorher 1500 Einwohner wurden bereits umgesiedelt, auf den Straßen waren nur noch einige der hier untergebrachten Geflüchteten zu sehen.

Ein Team des SWR hat einen kurzen Beitrag über unsere Gruppe gedreht. -> Link

In der Schwäbischen Zeitung erschien ein Artikel von Franziska Telser, die uns begleitete -> Link

Regio TV Schwaben hat ebenfalls berichet -> Link

Der BUND Bundesverband hat ein Fotoalbum der Demo auf Flickr veröffentlicht, das auch einige Bilder von der erhöhten Perspektive zeigt   -> Link 

BUND-Bestellkorb