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Donau-Iller

Ausstellung "Blühende Heuwiesen" - Landwirtschaft für den Naturschutz

Ausstellung | BUND, Klimawandel, Landwirtschaft, Lebensräume, Naturschutz, Schmetterlinge, Wildbienen

Wenn es um den Schutz der Artenvielfalt geht, hat die Landwirtschaft ein schlechtes Image. Dabei sind artenreiche Wiesen, die so wichtig sind für Schmetterlinge, Wildbienen und Heuschrecken, erst durch die Landwirtschaft entstanden. Vor 100 Jahren mähten Bäuer*innen zwei Mal im Jahr von Hand ihre Wiesen, um daraus Heu für Tierfutter zu gewinnen. Die Natur hat sich im Laufe der Zeit daran angepasst und es sind neue Lebensräume mit bis zu sechzig Kräuter- und Gräserarten entstanden. Diese Heuwiesen bieten Tausenden Tierarten einen Lebensraum, darunter vielen gefährdeten Insekten, wie der Grauschuppigen Sandbiene, dem Braunen Feuerfalter oder der Wanstschrecke. So bunt wie früher geht es auf den Wiesen jedoch nur noch selten zu. Das fein ausbalancierte Zusammenleben der vielen verschiedenen Pflanzen, wie der Margerite, Wiesen- Glockenblume, Schlüsselblume oder Wilden Möhre hängt an einem seidenen Faden.

Doch trotz gesetzlichem Schutz sind in den vergangenen zwanzig Jahren durch Überbauung, Nutzungsintensivierung oder Klimakrise viele besonders artenreiche Wiesen verloren gegangen. Schaffen wir es, dieses Erbe für uns und die Natur zu bewahren? Was muss sich ändern und was kann jede*r einzelne tun?

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Termindetails

Startdatum:

12. Oktober 2022

Enddatum:

15. November 2022

Ort:

Naturkundliches Bildungszentrum Ulm

Bundesland:

Baden-Württemberg

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