BUND Kreisverband Biberach

Herzlich willkommen!

Wir setzen uns seit 35 Jahren für die Menschen, die Umwelt und für den Naturschutz im Landkreis Biberach ein. Unsere Vision ist ein zukunftsfähiges Land in einer nachhaltig organisierten und friedfertigen Welt.

Einige unserer Topthemen:

  • Umweltbildung
  • Bürgerberatung in Umwelt- und Naturschutzfragen
  • Bürgerbeteiligung, Fracking, Gentechnik
  • biologische Vielfalt
  • Energiewende
  • Landwirtschaft
  • fairer Handel und Nachhaltigkeit

Wir sind ein netter Haufen und freuen uns über neue Aktive, die Lust haben, sich mit uns zusammen für diese Ziele einzusetzen. Sie haben nur wenig Zeit: Kein Problem, wir haben auch ganz kleine Projekte. 

Vorsitzende
Esther Franzen, Achstetten
 
Stellvertretende Vorsitzende
Andrea Heber, Wain 
Jörg Lange-Eichholz, Alleshausen
Gerd Renner, Laupheim

Kassierer
Sebastian Späth, Warthausen

weitere Vorstandsmitglieder
Juliane Fischer, Laupheim
Andrea Krüger, Biberach
Uli Widmann, Riedlingen
Claudia Winter, Biberach 

TERMINE

Herzliche Einladung zu allen aufgeführten Veranstaltungen.
Wenn nichts vermerkt ist, sind unsere Veranstaltungen kostenfrei.
Bei Rückfragen und für Anmeldungen erreichen Sie uns über die BUND-Rufnr. 07351-12204, 0178-9425659 oder über bund.biberach@bund.net.

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Freitag, 10.08.18 | 20.30 Uhr
Sommerferienprogramm für Erwachsene

Fledermausbrücken-Besichtigung

mit Rainer Gerster,
ehrenamtlicher Fledermaus-Sachverständiger (unter Einsatz eines Bat-Detektors).
Maximale Teilnehmerzahl: 20 Personen.
Treffpunkt wird bei Anmeldung genau erklärt.
Anmelden können Sie sich unter der BUND-Rufnr. 07351-12204 oder 0178-9425659.

Wir laden Sie sehr herzlich ein, sich die "berühmten" Fledermausbrücken
einmal aus der Nähe anzusehen.
Die westliche Brücke ist 5 m breit und hat eine Spannweite von 34 m, die östliche Brücke ist 4 m breit, mit einer Spannweite von rund 40 m. Beide Brücken haben eine Höhe von gut 3 m und kosten zusammen rund 400.000 Euro. Sie führen über die Biberacher Nordwestumfahrung und sollen die nachtaktiven Tiere über die Straße lotsen. Viele Menschen fragen sich: Können die Tiere nicht einfach über die Straße drüber fliegen? Das klären wir an diesem Abend.

Die Umfahrung durchschneidet zwei Waldstreifen, in denen verschiedene Arten von Fledermäusen lebten. Beim Bau der Umgehung hat sich der Landkreis an verschiedene Auflagen halten müssen - darunter auch an das Tötungsverbot im Artenschutz. "Ohne die Fledermausbrücken gäbe es keine Straße", so die amtlichen Stellen. Wir besprechen dies an Ort und Stelle. Bitte bringen Sie eine Taschenlampe und trittfeste Schuhe mit.
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BUND Pflanzenbörsen 2018
für alle Hobbygärtner und -gärtnerinnen

Herbst-Pflanzenbörsen
22.09.2018, 9-13 Uhr in Biberach, Viehmarktplatz
29.09.2018, 9.30-12 Uhr in Riedlingen, vor der Stadthalle
13.10.2018, 9.30-11.30 Uhr in Schwendi, EDEKA-Parkplatz

Sie können Pflanzen verschenken, tauschen oder für kleines Geld verkaufen. Und natürlich auch alles andere rund um das Thema Garten: gebrauchte Gartengeräte, selbstgewonnenes Saatgut, Gartenzeitschriften, Gartenbücher und vieles mehr. Jede/r Hobbygärtner/In kann teilnehmen, es werden keine Standgebühren erhoben.

Aber nicht nur Pflanzen können getauscht werden. Genauso wichtig ist der Austausch von Wissen und Erfahrungen untereinander, denn Gartenliebhaber und Naturinteressierte haben oft ein großes Fachwissen. Der BUND möchte vor allem Neueinsteiger ermutigen Fragen zu stellen.

Der BUND setzt auf samenfeste Kulturpflanzen. Dies dient unmittelbar dem Erhalt alter Nutzpflanzen, die ein reiches genetisches Potential in sich bergen. Samenfeste Gemüsesorten können von jedem Hobbygärtner weiter vermehrt werden, ganz im Gegensatz zu F1-Hybriden, deren Saatgut sich in der Folgegeneration aufspaltet und das Gemüse anschließend nicht mehr die Eigenschaften hervorbringt wie zuvor. Das Saatgut von F1-Hybriden ist daher eher wertlos. Genauso wie das der CMS-Hybriden, bei denen aufgrund manipulativer Verfahren im Zellplasma kein keimfähiges Saatgut mehr entstehen kann.

Die Pflanzenbörsen werden vom BUND organisiert zum Erhalt der Artenvielfalt in unseren Gärten. Wir möchten damit den Austausch über den Gartenzaun wieder lebendig werden lassen und mehr Bewusstsein für Mensch und Umwelt schaffen. Das Miteinander soll wieder in den Vordergrund gestellt werden. Alle sind herzlich eingeladen mit Pflanzen, Gedanken, Erfahrungen oder Ideen die Börsen zu beleben.
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Samstag, 16.03.19 | 10-17 Uhr

3. Oberschwäbisches Saatgut-Festival

in der Stadthalle, Bad Schussenried, Schulstr. 22

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INFOS

Infos zum „Drüsigen Springkraut“
und warum wir es an ausgewählten, sensiblen Standorten reduzieren möchten.

Vorkommen
Das Drüsige Springkraut kommt ursprünglich aus dem asiatischen Raum und wurde, da sie wunderschön aussieht, bei uns als Zierpflanze und Bienenweide in den Gärten angepflanzt. Heute verbreitet es sich teilweise großflächig entlang von Gewässern, in Riedgebieten und Auen sowie im Wald. Durch den Samenvorrat im Boden keimen den ganzen Sommer über immer wieder neue Pflanzen aus, was zu gestaffelten Pflanzenbeständen führt. Sie können bis zu 2m hoch werden. Die Pflanze blüht von Juli bis in den Oktober und produziert bis zum ersten Frost immer wieder neue Samenkapseln. Die Samen werden bis zu 7m weit verstreut und sind bis zu 6 Jahre keimfähig. Ein dichter Bestand kann bis zu 30.000 Samen pro Quadratmeter bilden.

Gefahren
Die Art breitet sich dank dem Schleudermechanismus sehr stark aus. Die hohe Pflanzendichte führt zu einer Verarmung der einheimischen Pflanzenwelt. In Wäldern verhindert es die Verjüngung von Bäumen und Sträuchern. Entlang von Gewässern kann es die natürlich vorkommende Vegetation verdrängen, mit der Folge, dass nach dem Absterben der Stängel offene Stellen entstehen, die dann im Winter Erosionen begünstigen. Bei Imkern ist die Pflanze als Bienenweide sehr beliebt. Da sie aber auch mit reichlich süßem Nektar ausgestattet ist, tritt sie auch hier z.T. in Konkurrenz zu unseren einheimischen Arten.
Das Drüsige Springkraut ist auf der prioritären Liste der EPPO (European Plant Protection Organization) als besonders schädliche gebietsfremde Art aufgeführt.

Bekämpfung
Große Bestände können beim Auftreten der ersten Blüten durch Mähen (so tief wie möglich) dezimiert werden. Kleinere Bestände können sehr leicht durch Ausreißen von Hand bekämpft werden. Wichtig sind Nachkontrollen.

Entsorgung
Das entfernte Pflanzenmaterial muss richtig entsorgt werden. Die Pflanzen dürfen auf keinen Fall auf  dem eigenen Gartenkompost landen. Es kann in einer professionell geführten Kompostier- oder Vergärungsanlage entsorgt werden. Im Kreis Biberach ist hierfür der
Biomassehof Zell in Biberach-Rißegg, Rißegger Straße 160, 88400 Biberach am besten geeignet.

Die Pflanzen können aber auch in den jeweiligen Grüngut-Annahmestellen des Landkreises entsorgt werden. Dabei ist sehr darauf zu achten, dass keine Samen verloren gehen. Bringen Sie deshalb problematische Pflanzen (Springkraut, Jakobs-Kreuzkraut, …) entweder in gut verschlossenen Papiersäcken zu den Annahmestellen oder entsorgen kleine Mengen im eigenen Mülleimer.

Ersatzpflanzen
Die Auswahl an einheimischen Pflanzen ist sehr groß. Im Gegensatz zu Neophyten sind sie unproblematisch und bieten zusätzlich Lebensraum für unsere heimische Tierwelt. Eine Empfehlung an Gewässern: Blutweiderich oder gewöhnlicher Wasserdost. Für Bienen können Arten angepflanzt werden, die bis spät in den Herbst Blüten tragen. Überhaupt sollten alle Menschen für die Artenvielfalt viele Blühwiesen anlegen.  Dies wäre für alle Insekten empfehlenswert.

Quellen:
Amtsblatt der EU: VERORDNUNG (EU) Nr. 1143/2014 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 22. Oktober 2014 über die Prävention und das Management der Einbringung und Ausbreitung invasiver gebietsfremder Arten. 

https://neobiota.bfn.de/
http://www.neophyt.ch/html/springkraut/springkraut.htm
https://www.infoflora.ch/de/assets/content/documents/neophyten/inva_impa_gla_d.pdf

http://www.eppo.int/INVASIVE_PLANTS/ias_lists.htm
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"Tierschutz"

58 Millionen Schweine werden jährlich alleine in Deutschland geschlachtet – eine unvorstellbare Zahl an fühlenden Lebewesen.  

Die Organisation PETA hat erneut Tierschutzverstöße aufgedeckt. Tierschutzwidrige Vorgehensweisen bei der Betäubung von Tieren sind in so gut wie jedem Schlachthof an der Tagesordnung. Nach Angaben der Bundesregierung sterben jedes Jahr fast 600.000 noch lebende Schweine einen qualvollen Tod in den Schlachtereien. 

Was können Sie tun? Essen Sie öfters vegetarisch oder vegan.  
Es gibt viele, sehr leckere Gerichte, die hervorragend schmecken.  



Kontakt

BUND-Kreisverband Biberach
Postfach 12 58
88382 Biberach
bund.biberach
@
bund.net
Tel: 07351-12204 oder
0178-9425659

Wir treffen uns
immer im 
DAV-Heim
in Biberach.
Hier die 
Anfahrtsbe-
schreibung

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