Wissenswertes über Schmetterlinge

Schmetterlinge sind bis auf die Antarktis auf allen Kontinenten verbreitet. Weltweit gibt es mehr als 180.000 Arten – in Deutschland leben etwa 3.700. Die meisten davon sind Nachtfalter, nur etwa 190 Arten gehören zu den Tagfaltern.

Der deutsche Name „Schmetterling“, 1501 erstmals belegt, kommt vom ostmitteldeutschen Wort Schmetten (das heißt Schmand, Rahm, von dem einige Arten oft angezogen werden). Auch der englische Name butterfly stammt daher, dass einige Schmetterlingsarten Appetit auf frisch geschlagene Butter haben.

Distelfalter
Distelfalter

Vom Ei über die Larve zur Puppe bis hin zur sogenannten Imago durchlaufen Schmetterlinge eine vollständige Metamorphose. Schmetterlinge sind überdies mit besonders leistungsstarken Sinnesorganen ausgestattet und mit ihrem Rüssel schlürfen sie den Nektar aus den Blütenkelchen.

Die herrlichen Farben und Muster der Schmetterlingsflügel stammen von den kleinen Schuppen, mit denen die Flügel bedeckt sind. Pigmente und spezielle Oberflächenstrukturen verursachen die wunderschönen Lichtbrechungseffekte.

Die meisten Falterarten spielen eine wichtige Rolle in unserem Ökosystem:
Bei Ihrer Nektarsuche bestäuben sie viele Blütenpflanzen; einige Blütenkelche sind sogar so geformt, dass sie nur durch den Rüssel der Schmetterlinge bestäubt werden können. Außerdem sind Schmetterlinge im Raupen- und Falterstadium Beute für Vögel, Fledermäuse, Spinnen und andere Tiere.



Broschüre "Schmetterlingsland Baden-Württemberg"

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