1. Mähen Sie den Rasen nicht öfter als sechsmal im Jahr und nur mit größerem Bodenabstand.
2. Wer in seinem Garten nicht nur auf zufällig durchfliegende Falter warten möchte, muss auch darauf achten, dass die Raupen satt werden, und ein paar angefressene Blätter in Kauf nehmen. Schmetterlinge bleiben nur dort länger, wo sie die richtigen Fraßpflanzen für ihren Nachwuchs finden.
3. Vielfalt schaffen: Je naturnäher vielfältiger, desto attraktiver. Denn viele Schmetterlingsarten sind in ihren verschiedenen Lebensstadien auf unterschiedliche Pflanzen und Standorte angewiesen.
4. Verzichten Sie auch auf synthetische Schädlingsbekämpfungsmittel! Sie wirken direkt gegen Raupen und oft auch gegen ausgewachsene Falter. Auch synthetische Dünger und Torfprodukte können für Schmetterlinge und Raupen giftige Stoffe enthalten.
5. Lassen Sie Ihre Küchenkräuter blühen. Die nektarreichen Blüten duften wunderbar und sind gute Futterspender für Schmetterlinge.
6. Vorsicht bei exotischen Zierpflanzen. Ihre Blätter sind für die einheimischen Raupen wertlos, manchmal sogar giftig. Die ausgewachsenen Falter sind nicht ganz so wählerisch und geben sich unter Umständen auch mit blütenreichen Zierpflanzen zufrieden. Die Blüten dürfen allerdings nicht gefüllt sein, denn gefüllte Blüten enthalten keinen Nektar.