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Energie-Effizienzklassen: Ein Plus für die Umwelt

Jeder, der schon mal einen Kühlschrank oder ein anderes Haushaltsgerät gekauft hat, kennt das EU-Energielabel mit den Effizienzklassen A bis G. Sie sind unterlegt mit einem Farbspektrum von dunkelgrün für effizient bis dunkelrot für verschwenderisch. Die Einteilung nach Stromverbrauch ist gesetzlich vorgeschrieben. Die sieben Klassen reichen jedoch für besonders effiziente Geräte nicht aus. Deshalb wurde die Klasse A um A+ und A++ erwei-tert. Mit jedem Plus lässt sich viel Strom sparen, so der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

Kühl- und Gefriergeräte der Klasse A+ benötigen ca. 25 Prozent weniger Strom als Geräte, die nur knapp die A-Norm erfüllen. Geräte der Klasse A++ sind sogar um 45 Prozent effektiver. Die hocheffizienten Geräte sind zwar teurer. Mittelfristig schonen sie dennoch die Haushaltskasse. Da zudem weniger Strom in schmutzigen Kohlekraftwerken produziert werden muss, sind sie auch besser für die Umwelt.

Sollte man deshalb ältere Geräte durch neue ersetzen? Der BUND rät, neue Elektrogeräte erst anzuschaffen, wenn die alten wirklich ausgedient haben. Auch die Geräteherstellung frisst Energie und die Elektro-Schrottberge werden immer höher.

Eine Bewertung der sparsamsten Haushaltsgeräte auf dem Markt ist unter www.spargeraete.de im Internet zu finden oder in gedruckter Form bei uns im 
Umweltzentrum Ulm erhältlich.

 

Stand: [12.03.2008]



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