Pressekonferenz zum Jahreswechsel 2014/15

Am 29. Dezember fand wieder die gemeinsame Pressekonferenz des BUND-Regionalverband Donau-Iller und des BUND-Kreisverband Ulm statt.

Die vollständige Presseerklärung können Sie sich hier als pdf-Datei herunterladen.


TTIP bedroht Umwelt- und Verbraucherschutz

Seit einigen Monaten ist das geplante Freihandelsabkommen TTIP ("Transatlantic Trade and Investment Partnership") in aller Munde – ein Erfolg der Öffentlichkeitsarbeit u. a. des BUND!

Wachstum, Arbeitsplätze und Wohlstand werden versprochen – doch tatsächlich ist die Aufweichung von Umwelt- und Verbraucherschutzstandards sowie die Aushöhlung demokratischer und rechtsstaatlicher Prinzipien zu befürchten.

Gerade in der Region Donau-Iller ist der BUND sehr aktiv, um über TTIP aufzuklären, z. B. über Vorträge an verschiedenen Orten. Das regionale Aktionsbündnis „Stop TTIP Alb – Donau – Iller“ haben wir mitbegründet, unser BUND-Umweltzentrum fungiert als zentrale Schaltstelle.

Wir bitten Sie: Unterstützen Sie unsere wichtige Arbeit mit Ihrer Spende!

Nutzen Sie die Bankverbindungen des BUND-Regionalverbands Donau-Iller

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(Sparkasse Ulm)

Bitte unterstützen Sie auch die selbstorganisierte europäische Bürgerinitiative gegen TTIP und unterschreiben Sie online hier.


TTIP stoppen - Freihandel außer Kontrolle!

Stoppt TTIP!
Stoppt TTIP!

TTIP – hinter diesen vier Buchstaben verbirgt sich die „Transatlantic Trade and Investment Partnership“, das geplante Handelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den USA.

Dabei sollen Regelungen abgebaut und Grundprinzipien abgeschafft werden, die dem unstillbaren Profitstreben der großen multinationalen Konzerne im Weg stehen: Umweltstandards, Verbraucherschutz, Arbeitnehmerrechte, staatliche Souveränität.
Diese werden als „Handelshemmnisse“ betrachtet und sollen auf den kleinsten gemeinsamen Nenner zurückgefahren werden.

Das heißt für Europa: Umwelt- und Sozialstandards, für die jahrzehntelang gekämpft wurde, stehen vor dem Aus, wenn TTIP wie vorgesehen schon 2015 zu Ende ausgehandelt ist. TTIP bedeutet Fracking, Genmais und Dumpinglöhne! Und das alles gestützt durch ein System, in dem nicht mehr unabhängige Gerichte, sondern private Schiedskommissionen für Streitigkeiten zwischen Staaten und Konzernen zuständig sind.

Keine Frage, wer hierbei fast immer gewinnt.

So ist beispielsweise ein Sonder-Klagerecht für Unternehmen geplant: Ausländische Investoren sollen vor Schiedsstellen gegen Staaten klagen können, wenn Gesetzesänderungen ihre Investitionen oder Gewinnerwartungen einschränken. Während inländische Unternehmen sich in solchen Fällen an die allgemeinen Rechtswege halten müssen, sollen internationale Investoren also Sonder-Klagerechte in einem zweiten, völlig intransparenten Rechtssystem bekommen. In diesem System entscheiden keine ordentlichen Gerichte, sondern private, hochbezahlte Juristen.

Auch in unserer Region gibt es viele Menschen und Gruppierungen, die TTIP verhindern wollen. Deshalb wurde am 11. August 2014 das regionale Bündnis "Stop TTIP Alb-Donau-Iller" gegründet. Parteien, Umweltgruppen (u. a. auch der BUND-Regionalverband Donau-Iller) und andere Organisationen sowie Privatleute sind Mitglied in dem neuen Netzwerk, das gemeinsame Aktionen planen, Informationen austauschen und sich an der Unterschriftensammlung der Europäischen Bürgerinitiative gegen TTIP beteiligen möchte.

 


Regionale Energiewende - Programm 2014-15!

Viele informative und spannende Vorträge sowie Praxistipps erwarten Sie. Sie können sich das Programm 2014-15 als pdf-Datei herunterladen.




Jahresprogramm BUND Ulm/BN Neu-Ulm Herbst/Winter 2014/2015

 

 

Flyer Jahresprogramm BUND Ulm/BN Neu-Ulm Herbst/Winter 2014/2015

BUND-Landesverband Baden-Württemberg Jahresbericht 2013

Jahresbericht 2013

Kontakt

BUND-Umweltzentrum Ulm

Pfauengasse 28

89073 Ulm

Fon: 0731 66695

Fax: 0731 66696

bund.ulm@bund.net

Öffnungszeiten:

Mo-Fr, täglich 9.00 - 13.00 Uhr

und 14.00 - 17.00 Uhr

 

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