Laue Sommernächte ohne Mückenplage genießen

Blutsaugende Insekten können in den warmen Sommermonaten zu rechten Plagegeistern werden. Aus scheinbar unerfindlichen Gründen werden manche Menschen als Nahrungsquelle bevorzugt, ihre speziellen körpereigenen Duftstoffe wirken wohl besonders anziehend. Parfums und Duftstoffe in Deos und Shampoos können diese Wirkung noch verstärken oder erst auslösen ebenso wie schwarze Kleidungsstücke.

Um sich die Kostgänger im wahrsten Sinne des Wortes vom Leib zu halten, haben sich ätherische Öle bewährt, zum Beispiel Öle aus Nelke, Pfefferminze, Eukalyptus, Zitronen, Zimt, Lavendel, Sandelholz, Geranium, Zeder und Weihrauch. Wichtig ist auf reine Öle - ohne gesundheitlich bedenkliche synthetische Zusätze - zu achten. Auf Wattebäusche geträufelt aufs Fensterbrett gelegt oder in einer Duftlampe verdunstet, halten sie die kleinen Vampire auf Abstand. Allerdings sollte nicht versucht werden Essigfliegen mit Zitrusölen zu vertreiben, sie werden von dieser Geschmacksrichtung magisch angezogen!

Eine weitere Abwehrmethode ist, duftende Pflanzen wie beispielsweise Zitronengeranium, Cherrytomate und Basilikum auf den Fenstersims des Schlafzimmers zu stellen oder in die Nähe des Lieblingsplätzchens im Freien zu pflanzen.

Elektrische Geräte zur Mückenvergrämung verbrauchen nicht nur Energie, sondern sind in ihrer Wirkung meist äußerst zweifelhaft.
Der beste Schutz sind Fliegengitter vor den am meisten benutzten Fenstern. So können die fliegenden Gäste ohne Gefahr für Gesundheit und Umwelt abgehalten werden.

Alternativ können es auch mal Nisthilfen für Wespen, Hornissen oder Schwalben sein. Die nützlichen Helfer können die Terasse recht zuverlässig mückenfrei halten.

 

Stand: [13.07.2006]



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