Energielabel für Elektrogeräte: Ein Plus für die Umwelt

Jeder, der schon mal einen Kühlschrank oder ein anderes Haushaltsgerät gekauft hat, kennt das EU-Energielabel mit den Effizienzklassen von dunkelgrün (für besonders effizient) bis dunkelrot (für verschwenderisch). Die Einteilung nach dem Stromverbrauch ist gesetzlich vorgeschrieben. Die ehemaligen Klassen A bis G reichen jedoch für besonders effiziente Geräte schon lange nicht mehr aus. Deshalb wurden sie um die Klassen A+, A++ und seit 2011 auch um A+++ erweitert. Mit jedem Plus lässt sich viel Strom sparen.


 Aktuelles Energielabel

Kühl- und Gefriergeräte der Klasse A+ benötigen ca. 20 Prozent weniger Strom als Geräte, die nur die A-Norm erfüllen. Geräte der Klasse A++ sind sogar um 40 Prozent und Geräte der Klasse A+++ um 60 Prozent effektiver. Die hocheffizienten Geräte sind zwar teurer, schonen mittelfristig aber die Haushaltskasse durch geringere Stromrechnungen.

Unterschiedliche Gerätetypen wie Waschmaschinen, Kühlschränke oder Backöfen sind teilweise mit verschiedenen Energie-Effizienzlabels ausgezeichnet. Darum lohnt sich ein Blick auf die ebenfalls angegebenen Strom- und Wasserverbrauchsdaten. Deshalb: Bei Geräten, die in die engere Wahl kommen, immer diese Verbrauchsdaten (z.B. kWh pro Waschgang) vergleichen!

Sollte man ältere Geräte nun sofort durch neue ersetzen? Der BUND rät, neue Elektrogeräte erst anzuschaffen, wenn die alten wirklich ausgedient haben. Auch die Geräteherstellung frisst viel Energie und die Elektro-Schrottberge werden immer höher.

Eine Bewertung der sparsamsten Haushaltsgeräte auf dem Markt ist unter www.spargeraete.de im Internet zu finden oder in gedruckter Form bei uns im 
Umweltzentrum Ulm erhältlich. Weitere Infos beim BUND Deutschland.

 

Stand: [März 2013]



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