Herzlich Willkommen bei der BUND-Gruppe Schwendi

Seit Jahren setzen wir uns für den Erhalt einer vielfältigen Natur-und Kulturlandschaft rund um Schwendi ein, die zahlreichen Pflanzen- und Tierarten Lebensraum bietet.

Unsere Schwerpunkte:

Nisthilfen für Insekten, Vögel, Fledermäuse
Biotoppflege
Blühstreifen für Bienen und Schmetterlinge
Sommerferienprogramm der Gemeinde: Basteln mit Naturmaterialien, Nisthilfen, Natur erleben
Baumschnittkurse
Pflanzenbörsen: Hobbygärtner können überschüssige Pflanzen tauschen oder verschenken
Ökotipps im Amtsblatt

Möchten Sie bei unseren Aktivitäten mitmachen oder neue Themen anpacken
Sprechen Sie uns an. Wir freuen uns über neue Aktive.
Mit einer Mitgliedschaft können Sie uns unterstützen. 

TERMINE

Herbst-Pflanzenbörsen
Zur Erhaltung der Pflanzenvielfalt!
Alle HobbygärtnerInnen können mitmachen.


09.09.17, 8.00 - 13.00 Uhr Biberach, Viehmarktplatz
16.09.17, 9.30 - 12.00 Uhr Riedlingen,vor der Stadthalle
07.10.17, 9.30 - 11.30 Uhr Schwendi, auf dem EDEKA-Parkplatz

Der BUND möchte mit dieser Aktion zur Erhaltung alter Sorten beitragen, die
häufig noch in unseren oberschwäbischen Gärten zu finden sind und zum Teil
über Generationen weitervermehrt wurden.
Pflanzen sollten nicht auf dem Kompost landen, sondern an andere Gartenbesitzer 
weitergegeben werden. Gemeint sind damit aber nicht nur die besonders interessanten,
sondern auch ganz normale Pflanzen, die nun im Herbst eh aus dem Garten entfernt werden.

Gerne dürfen aber auch eigene Früchte oder selbst geerntetes Gemüse mitgebracht werden.
Auch nicht mehr gebrauchte Gartengeräte, Fachzeitschriften und Bücher können auf der
Pflanzenbörse verschenkt, getauscht oder für kleines Geld angeboten werden.

Bei der Pflanzenbörse in Biberach werden am BUND-Infostand wieder samenfeste
Tomaten der diesjährigen Tomatenernte gezeigt und Fragen der Besucher
beantwortet. Gerade bei Tomaten zeigt uns die Natur eine besonders große Vielfalt
an Farben und Formen: kleine und große, finger- oder birnenförmige, grüne, gelbe,
gerippte und auch herzförmige Früchte können neben klassisch roten Tomaten
angeschaut werden.

Alle Hobbygärtner und Hobygärtnerinnen können kostenlos teilnehmen. Es werden
keine Standgebühren erhoben.
Weitere Infos gibt’s unter der BUND-Rufnummer: 07351-12204 oder 0178-9425659.
 
 

INFOS

 

Wasser sparen im Garten
An heißen Sommertagen lässt sich das Bewässern von Rasenflächen, Blumen, Gemüse und Hecken nicht vermeiden. Der BUND rät, im Garten und auf dem Balkon möglichst Regenwasser dafür zu benutzen.
Das Wasser kann aus der Regenrinne in Eimern, Fässern oder unterirdischen Tanks aufgefangen werden. Hobbygärtner helfen so, wertvolles Trinkwasser zu sparen. Gleichzeitig senken sie ihre Wassergebühren. Zisternen, die übers ganze Jahr Regenwasser sammeln, werden bei den neuen Wassertarifen entsprechend berücksichtigt. Zisternen, die das Überlaufwasser versickern lassen werden, sind besonders günstig im Tarif.  Regenwasser wird zu dem von vielen Pflanzen vertragen als gechlortes und kalkreiches Leitungswasser.

Wer den Garten in den frühen Morgen – oder späten Abendstunden gießt, verringert nach Angaben des BUND außerdem die direkte Verdunstung. Auch eine Bodenbedeckung wie z.B. Rinden -, Holzschretter – oder Rasenmulchschicht lässt weniger Feuchtigkeit aus dem Boden austreten..
Der BUND empfiehlt Gartenbesitzern außerdem, auf das Anlegen großer Rasenflächen zu verzichten. Aufgrund der geringen Wurzeltiefe der Gräser ist Bewässerung eher nötig als bei anderen Pflanzen. Im Sommer sollte der Rasen ein bisschen länger wachsen, damit er widerstandsfähiger gegen Trockenheit wird.
Von Rasensprengern rät der BUND grundsätzlich ab. Beim Sprengen verdunstet zu viel Wasser und zu wenig trifft die Pflanzen selber. Stattdessen sollte einmal pro Woche eine intensive Bewässerung in den Abendstunden vorgenommen werden, bei der das Wasser langsam zugeführt wird. Der Boden sollte anschließend rund 15 cm  tief gut durchfeuchtet sein. 
Quelle: BUNDoekotipps
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Grillen umweltfreundlich

Die Grillsaison hat begonnen. Rauchschwaden ziehen durch Wohnsiedlungen, in Parks lagern picknickende Grüppchen und Grillgeruch lässt Vorübergehenden das Wasser im Mund zusammenlaufen. Übrig bleiben mit Verpackungsmüll und Asche verschmutzte Anlagen. Der BUND gibt Tipps, wie das Grillfest umweltverträglich werden kann.
Die richtige Kohle:
Grillkohle gibt es mittlerweile auch mit „FSC“ -Siegel. Das Forest  Stewardship Council (FSC) ist eine internationale, gemeinnützige Organisation, die sich für den Erhalt der Wälder durch nachhaltige Bewirtschaftung einsetzt. Das Siegel kennzeichnet Holzprodukte ( neben Holzkohle auch Gartenmöbel und Bleistifte), bei deren Herstellung soziale und ökologische Kriterien beachtet wurden. Ein weiteres wichtiges Merkmal für gute Kohle ist das DIN – Prüfzeichen. Es garantiert, dass der Brennstoff kein Pech, Erdöl, Koks oder Kunststoffe enthält.
Anzünder ohne Chemie:
Der BUND empfiehlt, den Grill nicht mit chemischen Zündhilfen, Papier oder Kiefernzapfen anzuzünden. Bei der Verbrennung dieser Materialien werden krebserregende Stoffe freigesetzt. Stattdessen sollten Pressholz mit Öl oder Wachs, Reisig oder Holzspäne verwendet werden. Es gilt die Faustregel: Grillgut erst auf den Rost legen, wenn die Anzündhilfen vollständig verbrannt sind.
Achtung! Brandgefahr!
Wildes Grillen ist verboten. Aus gutem Grund: Jeden Sommer werden so Brände ausgelöst, die Bäume, Wiesen zerstören und Tiere töten.
Geschirr und Besteck: Müllberge vermeiden
Das Fleisch soll nicht direkt auf den Rost gelegt werden, damit das Fett nicht in die Glut tropft – denn so können krebserregende Stoffe entstehen. Als umweltfreundliche Alternative zur Alufolie oder – schale können dünne Steinplatten aus Speckstein oder Schiefer als Unterlage benutzt werden.
Pappteller und Plastikbesteck sind zwar leicht und gut zu transportieren. Aber sie füllen Säcke mit Müll. Wenn schon Kunststoff, dann bitte in der wiederverwertbaren Variante. Der BUND empfiehlt Kunststoffbehälter und -geschirr aus Polyethylen (PE) oder Polypropylen (PP). Andere Kunststoffe enthalten zum Teil gesundheitsschädliche Stoffe wie Weichmacher oder chemische Harze.
Mehr Gemüse statt Fleisch:
Mit Mozzarella gefüllte Peperoni, gegrillte und eingelegte Auberginen, Tofuspeisen oder Champignons mit Kräuterbutter statt bergeweise Schnitzel und Würstchen..... Lassen Sie Ihre Phantasie spielen und schützen Sie gleichzeitig das Klima. Denn rund ein Fünftel der schädlichen Treibhausgase weltweit gehen auf das Konto der Viehzucht. Massentierhaltung quält nicht nur das Vieh, sie verursacht außerdem schwerwiegende Gülleprobleme wie die Bodenversauerung. Wenn schon Fisch oder Fleisch, dann sollte es Bioqualität aus der Region sein, es schmeckt zudem besser. Quelle: BUNDoekotipps
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Wildkräuter-Limonade selbst gemacht

Im Sommer sind selbst gemachte Kräuter – Limonaden die perfekten Durstlöscher. Sie enthalten keine künstlichen Aromastoffe und ihr Zuckergehalt lässt sich eigenhändig bestimmen – ein großer Vorteil gegenüber Fertiglimonaden. Der BUND empfiehlt die Teilnahme an Kräuterwanderungen, um die Zutaten für Pfefferminz–Soda oder Waldmeister–Sirup direkt in der Natur zu sammeln. Mit den „Wald- und Wiesen-Kräutern“ lässt sich dann der Sommer- Drink. ansetzen: Pro Liter Wasser reicht ein Strauß Grünes. Man hängt ihn kopfüber in die Flüssigkeit und fügt den Saft einer Zitrone hinzu. Die Kräuter geben über Nacht ihre Geschmacksstoffe ab, während sie im Sud ziehen. Ob Melisse, Thymian, Salbei, Rosmarin oder Gundelrebe( Gundermann) - zur kreativen Limonadenherstellung können  fast alle Kräuter verwendet werden. Verschiedene Sorten frischer Minze lassen sich gut mit   lieblichen Blüten von Holunder oder Waldmeister kombinieren. Auch in der Sommerbowle darf das grüne Kraut nicht fehlen, Waldmeister blüht von April bis Juli und kann in diesem Zeitraum als ganze Pflanze geerntet werden. Der BUND rät, Waldmeister in nicht zu großen Mengen zu verwenden, denn der darin enthaltene Wirkstoff Cumarin kann bei zu hoher und zu langer Dosierung Magenbeschwerden und Kopfschmerzen auslösen. Mit Zucker aufgekocht ist der schmackhafte Sirup aufgelöst in kaltem Leitungswasser jedoch eine alkoholfreie Alternative für die Herstellung von Schorlen.

Quelle: BUNDökotipps
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Trotz Hitze kühl denken

Wenn die Sommerhitze in die Wohnung dringt, versprechen Raumklimageräte schnelle und einfache Kühlung. In Bau- und Elektromärkten werden sie zu niedrigen Preisen angeboten. Doch Klimageräte, wahre Stromfresser, belasten im Jahr die Haushaltskasse zwischen 100 und 300 Euro, je nach Effizienzklasse. Sie brauchen mehr Strom in der Hitzeperiode als ein Kühlschrank im ganzen Jahr. Die Betriebsgeräusche von Kompressor und Lüfter erreichen bis zu 60 Dezibel (Rasenmäher!!). Der Klimawandel entwickelt mit den steigenden Temperaturen einen eigenen Teufelskreis durch den steigenden Strombedarf für Klimaanlagen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten kurzfristig, aber auch längerfristig Kühltechniken einzusetzen:
- Schatten spenden: Sonnen beschienene Fenster möglichst schon außen mit Rollläden, Markisen, Jalousien abschatten, innen mit Vorhängen
- In kühlen Stunden lüften: Morgens und abends kräftig lüften, so dass die warme Luft nach außen strömt.
- Ventilatoren sind besser als Klimageräte: Bei dicker Luft sorgen Stand – oder Deckenventilatoren für Erfrischung. Sie brauchen wesentlich weniger Strom als Klimageräte.
- Ziehen Sie den versteckten Wärmequellen den Stecker: Ungenutzte Kaffeemaschinen, Netzteile, sowie alle Geräte im Standby- Betrieb entwickeln Wärme.

 

Wärmedämmung: Gebäudedämmung sowie moderne Verglasung sperren im Sommer die Hitze aus, halten im Winter die Wärme innen.
- Biologische Kühlung: Fassadenbegrünung, Schatten spendende Laubbäume auf der Sonnenseite kühlen im Sommer die Temperaturen. Eine berankte Pergola, Rankgitter auf dem Balkon schaffen einen angenehmeren Schatten als Sonnenschirm oder Markise.
Biergärten setzen seit vielen Jahrzehnten auf die natürlichen Schattenspender.
Quelle: BUNDoekotipps
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Vorsicht vor Gift in Spielzeugen

Giftiges Blei in Spielzeugautos, hormonell wirkende Weichmacher in Puppen, giftige Nitrosamine in Luftballons, Arsen und Cadmium in Farben: immer wieder werden hohe Konzentrationen gefährlicher Chemikalien in Kinderspielzeug nachgewiesen. Die neue EU-Spielzeugrichtlinie schützt laut BUND davor nur unzureichend. So sind z.B. Grenzwerte, etwa für Blei, zu hoch angesetzt. Eltern können ihre Kinder jedoch vor Gift in Spielzeug schützen, wenn sie ein paar Hinweise beachten.
Auf Prüfsiegel achten: Gekauft werden sollten nur Spielsachen mit einem Prüfsiegel einer unabhängigen Untersuchungseinrichtung wie dem TÜV Rheinland-Pfalz oder der Landesgewerbeanstalten LGA. Die CE-Kennzeichnung ist kein Gütesiegel Zwar bestätigt der Hersteller damit, dass das Produkt den EU-Richtlinien entspricht (entspräche). Aber eine CE-Kennzeichnung besagt nicht, dass das Produkt durch unabhängige Stellen auf Einhaltung der Richtlinien überprüft wurde.
Den Sinnen trauen: Stark riechendes Spielzeug enthält häufig ausgasende Stoffe, die gesundheitsgefährdend sein können, z.B. Formaldehyd in Holzpuzzles oder Weichmacher in Kunststoffartikeln. Weich-PVC ist in der Regel als solches zu erkennen: durch glänzende, charakteristisch riechende Oberflächen und „speckiges“ Griffverhalten. Typische Produkte mit Weich-PVC sind aufblasbare Freizeit- und Badeartikel sowie Kunststofftiere.
Spielzeug kontrollieren: Spielzeug an dem Farbe abblättert oder an dem der Geruch sich verändert, hat in Kinderhänden nichts zu suchen.
Qualität kaufen: Grundsätzlich rät der BUND, weniger, dafür qualitativ hochwertiges Spielzeug zu kaufen. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass billiges Spielzeug gefährliche Stoffe enthält, ist relativ hoch.
Quelle: BUNDoekotipps
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ARCHIV

Mai 2017  
15. Pflanzenbörse – ein Riesenerfolg

Nach dem Aprilwinter wurden die BUND-Gruppe Schwendi und die Wilden Gärtner aus Wain am 6.Mai mit einem prächtigen Frühlingsmorgen beschenkt, der Gartenfreunde aus nah und fern anlockte. Im Unterschied zur Herbstbörse brachte die Besucher fast keine Tauschpflanzen mit. So fanden unsere Angebote um so mehr Abnahme. Einiges von der letzten Herbstbörse fand auch noch seine Interessenten. Ein gut eingespieltes Team hat wieder hervorragend gearbeitet: der Vorstand, zwei Gartenfreundinnen, eine treue Börsengasthelferin , dazu unserer Cheffotograf.  Die Nachfrage nach Jungpflanzen aus altem Tomaten-, Paprika- oder Salatsorten stellte auch die Wainer Freunde zufrieden. Die Pflanzenbörse im Herbst wird am 7 Okober 2017 stattfinden.
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Oktober 2016  -  „Abräumbörse“                               

Trotz des herbstlich - nasskalten Wetters wurde die !4. Pflanzenbörse wieder zu einem Erfolg. Zahlreiche Hobbygärtner brachten viele Stauden mit, weniger zum Tausch, sondern als Spende, nachdem sie ihren Garten herbstlich geräumt hatten. Ein Teil wurde dem örtlichen Reitverein für eine insektenfreundliche Außenanlage gespendet. Der Rest wird bei der Frühjahrsbörse am 6. Mai 17 den Pflanzenfreunden angeboten. Erfreulich ist, dass auch Interessenten von weiter her kommen. Die „Fachgespräche“ mit den Besuchern entlohnen die Veranstalter für klamme Finger und dicke Füße. Sie freuen sich schon wieder auf den nächsten Mai.


August 2016  -  Aktiv im Sommerferiengrogramm 

Wie seit 20 Jahren war unsere BUND-Gruppe wieder aktiv beim Sommerferienprogramm in Schwendi dabei.

Natur mit allen Sinnen erleben
R. Schnetter und Ingo Herrmann starteten vom Kindergarten Schwendi aus mit sechs Kindern zu einer vierstündigen Tour durch Maisäcker, Wiese und Wald. Jedes Kind zog einen Tiernamen und sollte die Lebensräume auf Nahrung, Schutz, Nestbau bewerten. Daneben suchten sie nach schönen, duftenden, heilenden, unangenehmen Pflanzen. Finger und Nase halfen Bodenarten zu erkennen, genauso Barfußlaufen. Die meisten empfanden den typischen Waldbodengeruch als unangenehm. Unwetterschäden im Maisacker erlebten sie beeindruckend. Heuschrecken fangen auf einer Sommerwiese wurde zur sportlichen Herausforderung, zur Bewunderung beim Vergleich Sprungleistung zu Körpergröße (Olympia!) Baummemory und Samentasten boten Erholung im Waldschatten. Höhepunkt bei den Waldspielen war, Bäume mit verbundenen Augen zu ertasten und diese wieder zu finden. Dabei waren Taster und Führer gleichsam gefordert. Eine große, befahrene Fuchsbauanlage beeindruckte Augen und Nasen.

Wir basteln mit Seegras
Am 2.August bastelten 2 1/2 Stunden lang im Kath. Gemeindehaus fünf Buben und vier Mädchen im Alter zwischen 8 und 11 Jahren Puppen aus getrocknetem Seegras, einst Matratzenfüller aus unseren Wäldern. Sie nagelten und banden ein Kreuz aus Haselstecken. Die Kinder umwickelten die Arme, bevor sie ein dickes Büschel zu einem Kopf knoteten, diesen aufsteckten und festbanden. Anschließend ließen sie den Rumpf entstehen, bevor jeder Bastler nach eigener Phantasie, Gesicht, Frisur und Kleidung gestaltete. Nur bei der Dekoration halfen die Betreuer beim Heißkleben. Die handwerklich-künstlerische Leitung hatte Th. Schnetter, während R. Rademann, Th. Weller, I.Herrmann und Vorstand R. Schnetter als Helfer und Organisatoren im Einsatz waren.


Mai 2016 - Pflanzenbörse

Das Wetter war schön und die Pflänzchen gingen gut weg.
Der BUND Wain beteiligte sich auch dieses Jahr wieder an der Pflanzenbörse.


März 2016  -  Baumschnittkurs 

mit Ludwig Schwarz in Dietenbronn, Erich-Nau-Park


Oktober 2015 - Pflanzenbörse

Leider machte diesmal das Wetter nicht mit. Ein trüber Tag mit weniger Interessenten als sonst. Schade.


Mai 2015 - Erfolgreiche Pflanzenbörse

Dank der passenden Witterung besuchten erheblich mehr Interessenten die Pflanzenbörse als in den vergangenen Jahren. Sie brachten vielfach Tauschpflanzen mit und ergänzten so das Angebot, das Mitglieder zusammengestellt hatten. Nur wenige Pflanzen blieben übrig, die, wie in den vergangenen Jahren, dem Reit- und Fahrverein Schwendi für sein Gelände zur Verfügung gestellt wurde.
Die BUND-Gruppe Wain beteiligte sich erstmals unter ihrer Leiterin Andrea Heber mit der Aktion zur Erhaltung der alten Nutzpflanzensorten und der Artenvielfalt. Viele Besucher erstanden nicht nur junge Tomatenpflanzen und Bohnensamen, sondern sind auch bereit, durch Samenvermehrung und Weitergabe, das Projekt zu unterstützen


März 2015  -  Baumschnittkurs

Wie in den letzten vier Jahren veranstaltete unsere BUND-Gruppe eine Baumschnittkurs im Patientenpark der Fachklinik für Neurologie in Dietenbronn. Der Kursleiter Ludwig Schwarz hatte als Kreisbeauftragter für Obst-und Gartenbau vor rund 20 Jahren die Anlage selber mitgestaltet. Entlang eines Weges sind rund zwanzig alte einheimische Apfelsorten und drei Birnensorten gepflanzt. Jahr für Jahr wird von den Kursteilnehmern ein Teil der Bäume sorgfältig geschnitten. Dank seines profunden Wissens kann Herr Schwarz alle Frage beantworten und gibt damit auch seine Begeisterung für die einheimischen Obstsorten weiter. 


März 2015  -  Biotop—Pflege

Seit 6 Jahren pflegt die BUND-Gruppe nach Rücksprache mit der Gemeinde in einer stillgelegten Kiesgrube Richtung Schönebürg einen Trockenhang. Im ersten Jahr wurde der Hang von Weiden, Hasel, Hartriegel und Birken befreit. Seitdem müssen nur noch die Schösslinge entfernt werden. Zauneidechsen kann man hier gut beobachten. Daneben auch Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge, für die Wildblumen ausgesät wurden.  


Oktober 2014  -  10. Pflanzenbörse
Da dieses Jahr durch die milde Witterung noch viele Stauden blüten, hatten viele Interessenten noch nicht mit den herbstlichen Gartenarbeiten begonnen. Der Besuch und  das Angebot waren entsprechend geringer als vor einem Jahr. Uns Veranstalter freute, dass wir auch einige neue Gartenfreunde begrüßen konnten, die vor allem aus umliegenden Gemeinden kamen. Die übrig gebliebenen Pflanzen gaben wir an den Reitverein für seine großen Außenanlagen weiter. Er bietet uns dafür Platz in den Stallungen für Rauchschwalbennester, die gut angenommen werden. Bei der Frühjahrsbörse am 8. Mai 2015 stehen wieder selbst gezogene Jungpflanzen und Dahlien im Mittelpunkt. 


August 2014  -  Sommerferienprogramm
Die BUND-Gruppe Schwendi war dieses Jahr mit drei Angeboten von insgesamt 15 wieder sehr aktiv.

16 Jungen und Mädchen beteiligten sich bei „Basteln mit Natur-materialien. Sechs 'fortgeschrittene' Kinder fertigten Türkränze unter der Leitung von Th. Schnetter und R. Rademann. Manche Kränze gelangen so schön, dass die Kinder selber anfertigen werden. Die übrigen Teilnehmer bastelten sich bunte, formenreiche Deko-Ketten aus Fruchtständen, Samen und Früchten. Kleine Strohhalme setzten sie als Abstandshalter ein. Je nach Geschicklichkeit konnten sie 2-4 Ketten an einem Stab nach Hause tragen. Um vielfältige Arbeiten zu ermöglichen, ist es wichtig umfangreich Material anzubieten. Leider bieten die heutigen modernen Hausgärten nur wenig Bastelmaterial.

„ Natur mit allen Sinnen erleben“, geleitet von R. Schnetter, lockte leider nur 5 Kinder zur Teilnahme. Nach einer Strecke durch die arten-arme Feldflur, erlebten die Teilnehmer/innen eine Wiese mit vielen Blumen und einem kleinen Bach. Vier- bis vielbeinige Tiere wurden in der Becherlupe beobachtet. Pflanzen konnte man mit verbundenen Augen ertasten und erriechen. Feld-, Wiesen- und Waldboden ließen sich genauso unterscheiden. Ein Laubwald mit vereinzelten Nadelbäumen überraschte die Kinder mit der Artenvielfalt. An umgestürzten Bäumen erkannten sie, wie viele Lebewesen den Baum zersetzen. Geschicklichkeitsspiele wie Balancieren, Zapfenzielwurf, Klettern u.a. bereiteten besonderen Spaß. Die drei Stunden vergingen im Flug.

G. Reinecke bot wieder „Vollkornbrot und Pizza backen“. Eine Mitgliedsfamilie bot Garage, Terrasse, aber vor allem ihr altes Backhäusle für die „Müller“ und „Bäcker“ an. Getreide und Zutaten wurden kostenlos von der BUND-Gruppe gestellt. Nach dem Getreide mahlen setzten die acht Kinder den Hefeteig an, der leider wegen der kühlen Witterung nicht so gut ging. Beim Teig kneten waren Ausdauer und Geschicklichkeit gefragt. Zuerst wurde im heißen, gesäuberten Ofen die selbst belegte Pizza gebacken, bevor die Brotlaibe drankamen. Die Käse-Paprika-Pizza stärkte die Bäcker. Am Ende des fünfstündigen Programms nahm jeder sein selbst geformtes und gebackenes Vollkornbrot nach Hause. In den notwendigen Wartezeiten boten sich unter Anleitung von R. Schnetter verschiedene Spiele zum Austoben.


Juli 2014  -  Projekttage der Grundschule Schwendi
Zum Schuljahrsschluss beteiligte sich Reinhard Schnetter an den zwei Projekttagen der Grundschule Schwendi. Zehn 1.-4.Klässler hatten sich zum Projekt “Was summt und brummt denn da“ gemeldet. Zusammen mit dem Imker Werner Eisele war der 1,5 m hohe „Rohbau“ eines Wildbienenhotels auf dem Schulgelände aufgestellt worden. Nachdem die Schüler Wichtiges aus dem Leben der Wildbienen erfahren hatten, schufen die begeisterten Kinder den Innenausbau: Brutröhren aus hohlen Stängeln und Ästen. Röhren in Holzblöcke bohren, Ziegelöffnungen mit Lehm füllen, aus Lehm und Stroh Ziegel mit Brutröhren formen. Voll Stolz montierten die Kinder ihre Wildbienen-Suiten im Rohbau. So haben die verschiedensten Wildbienenarten nun Brutplätze. Ein frisch gesetzter Jakob-Fischer-Apfelbaum rundet die Anlage ab.
Am 2.Tag erlebten die Schüler die vielseitige Imkerei bei Werner Eisele: Beobachtungsstock, hohler Stamm als Bienenbeute, Bienenkästen mit Honigaufsatz, Schleudern und Vespern mit Honig. Neugierig suchten die Kinder nach der markierten Königin. Selber die Honigwaben zu entdeckeln und in die große Honigschleuder zu hängen, beglückte den Tatendrang der Buben. Dazu konnten sie den Honig der Deckel wie Kaugummi auskauen.


Mai 2014  -  9. Pflanzenbörse 
Unsere Pflanzenbörse wurde bei strahlendem Sonnenschein wieder ein voller Erfolg. Innerhalb einer Stunde tauschten viele Blumenfreunde die meisten ihrer Angebote oder erwarben gegen eine kleine Spende ihre erwünschten Pflanzen. Einige Besucher nutzen die Börse zu ausführlichen Fachsimpeleien. Das übrig gebliebene Pflanzmaterial wurde wie in den vergangenen Jahren dem Reitverein Schwendi übergeben zur Erweiterung der Bepflanzung. 


April 2014  -  Nisthilfen für die Realschule Schwendi
Unsere BUND-Gruppe spendete der Max-Weishaupt-Realschule vier verschiedene Nisthilfen für Höhlenbrüter. Die Realschule ist seit Jahrzehnten im praktischen Umweltschutz sehr aktiv: Anlegung eines Feuchtbiotops, Bienen-AG , Heckenpflanzung und vieles andere. Der Vorsitzende Reinhard Schnetter überreichte am 16.4. den Schülern eine Halbhöhle, einen Starenkasten mit Klappdach sowie zwei verschiedene Meisenkästen. Sie fanden schnell heraus, dass die künftigen Bewohner unterschiedliche Ansprüche stellen. Außerdem brauchen Nisthilfen  eine regelmäßige Betreuung. Zusammen mit der Biologie/NWA-Lehrerin Frau Mayr und dem ebenso fachkundigen Hausmeister Herrn Rieger sowie Reinhard Schnetter, suchten die Schüler passende Plätze für die Kästen. Der Hausmeister montierte die Nisthilfen gekonnt. Zuletzt wurde noch ein Wildbienen-Hotel, eine Spende der Heggbacher Einrichtungen, im Eingangsbereich angebracht. Gespannt erwarten die Schüler, wie die verschiedenen Nisthöhlen angenommen werden. 



März 2014  -  Baumschnittkurs
mit Ludwig Schwarz in Dietenbronn, Erich-Nau-Park 


Februar 2014 -  Biotop-Pflege für Zauneidechsen
Anfang Februar traf sich eine Aktivengruppe, um unseren Trockenhang für die Zauneidechsen von Weiden- und Haselruten frei zu schneiden. Unser Fachmann übernahm einige größere Gehölze. Seit vier Jahren betreuen wir diesen Trockenhang in der ehemaligen Kiesgrube der Gemeinde Schwendi. Für die Insekten haben wir verschiedene Pflanzen ausgesät: Wilde Möhre, Karde, Königs- und Nachtkerze. Der Bestand an Zauneidechsen hat sich vergrößert.


                        
Oktober 2013  -  Nasskalte Pflanzenbörse
Die 8. Pflanzenbörse am 12. Oktober wurde durch das kalte Regenwetter stark beeinträchtigt. Obwohl mehrere Anbieter in größeren Mengen Pflanzen zum Tausch brachten, fanden sich nur wenige Interessenten ein.


August 2013 
Aktiv beim Sommerferienprogramm in Schwend
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Mit drei Veranstaltungen war die BUND-Gruppe Schwendi wieder stark beim Ferienprogramm der Gemeinde Schwendi vertreten. Der Anklang bei den Kindern zwischen 8 und 14 Jahren war wie in den vergangenen Jahren sehr gut.

Wir bauen ein Bienenhotel
Unter Mithilfe von Reinhard Schnetter und Ingo Herrmann richteten die jungen Bastler vielerlei Brutangebote für die Wildbienen ein und trugen anschließend ihre "Hotels" stolz nach Hause.
Vollkornpizza und Brot backen
10 Buben und Mädchen mahlten unter der Leitung von Gerhard Reinecke erst das Getreide und kneteten mit Begeisterung den Teig. Die Pizza und das Brot aus dem großen Brotofen im Garten von Freunden schmeckte allen bestens.
Natur mit allen Sinnen erleben
Die Kindergruppe wanderte zwischen Feldern, über Wiesen in einen Mischwald. Nicht nur mit ihren Augen, sondern auch mit Ohren, Nase, Mund, Händen und Füßen erlebten die Kinder die Natur.


Mai 2013  -  Wildbienensaum am rechten Rotufer 
Am rechten Rotufer wurde endlich durch die Flurbereinigung offiziell der vorgeschriebene Uferrandstreifen ab der Gemarkungsgrenze zu Gutenzell eingerichtet. Neben dem Magerrasen der Flurbereinigung säte die BUND-Gruppe Mitte Mai einen Wildbienen- und Schmetterlingssaum. Während in diesem Jahr die einjährigen Blumen blühten, kommen die mehrjährigen Stauden erst im nächsten Jahr richtig zur Geltung.


April 2013  -  7. Pflanzenbörse der BUND-Gruppe Schwendi
Wie in den vergangengen Jahren war unsere Pflanzenbörse wieder gut besucht. Während Reinhard Schnetter über das Pflanzenangebot informierte,  diskutierte Kassier Gerhard Reinecke über ökologischen Gartenbau und die Aktion "Blühendes Schwendi".  



Kontakt

BUND-Gruppe Schwendi
Reinhard Schnetter
Kirchhofener Str. 24
88477 Schwendi

Telefon: 07353-1890

reinhard.schnetter
@bund.net

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