Herzlich Willkommen bei der BUND-Gruppe Schwendi

Seit Jahren setzen wir uns für den Erhalt einer vielfältigen Natur-und Kulturlandschaft rund um Schwendi ein, die zahlreichen Pflanzen- und Tierarten Lebensraum bietet.

Unsere Schwerpunkte:

Nisthilfen für Insekten, Vögel, Fledermäuse
Biotoppflege
Blühstreifen für Bienen und Schmetterlinge
Sommerferienprogramm der Gemeinde: Basteln mit Naturmaterialien, Nisthilfen, Natur erleben
Baumschnittkurse
Pflanzenbörsen: Hobbygärtner können überschüssige Pflanzen tauschen oder verschenken
Ökotipps im Amtsblatt

Möchten Sie bei unseren Aktivitäten mitmachen oder neue Themen anpacken
Sprechen Sie uns an. Wir freuen uns über neue Aktive.
Mit einer Mitgliedschaft können Sie uns unterstützen. 

Termine

Samstag, 10.02.18, 9-12 Uhr
Baumschnittkurs in Dietenbronn 
Unter der Leitung von Ludwig Schwarz führt die BUND-Gruppe Schwendi
im Erich-Nau-Park der Klinik Dietenbronn ihren Baumschnittkurs durch.
Bitte eigenes Werkzeug mitbringen.
Treffpunkt: Parkplatz vor der Klinik
Unkostenbeitrag für Nichtmitglieder 4.- Euro

Freitag, 13.04.18
Jahreshauptversammlung
im Kath. Gemeindehaus in Schwendi

Samstag, 05.05.18
Pflanzenbörse Edeka-Parkplatz

Sommerferienprogramm

Samstag, 13.10.18 
Pflanzenbörse Edeka-Parkplatz

INFOS

 

Achtung Schadstoffe! Schwangere müssen besonders achtgeben

Werdende Mütter wollen nur das Beste für ihr Baby. Deshalb verzichten fast alle während der Schwangerschaft auf Alkohol und Zigaretten. Weniger bekannt ist, dass auch Chemikalien, die in vielen Alltagsprodukten stecken, den Fötus gefährden können. Deshalb empfiehlt der BUND allen Schwangeren, den Kontakt mit solchen Schadstoffen zu minimieren. Insbesondere hormonähnlich wirkende Chemikalien können schon im Mutterleib die gesunde Entwicklung eines Kindes beeinträchtigen. Daraus resultierende Krankheiten treten zumeist nicht sofort auf sondern erst Jahre oder Jahrzehnte später. Schädliche Chemikalien werden beispielsweise mit Brust-, Hoden-, Prostatakrebs, einer schlechten Spermienqualität sowie mit Lern-, und Gedächtnisschwierigkeiten in Zusammenhang gebracht. Den Gebrauch von Körperpflegemitteln, die hormonell wirksame Stoffe enthalten, kann jede Schwangere mit Hilfe eines Smartphones mit der vom BUND entwickelten „ToxFox-App“ oder im Internet unter www.bund.net/toxfox vermeiden.

Einrichtung, Wohnungsputz, Ernährung – bitte schadstofffrei!
Auch beim Einrichten eines Kinderzimmers sollte auf schädliche Chemikalien geachtet werden. In Farben, Lacken, Klebern, Möbeln und Baumaterialien lauern oft solche Schadstoffe. Durch die Wahl schadstofffreier ökologischer Materialien lässt sich die Schadstoffbelastung von Innenräumen entscheidend verringern.Für den Wohnungsputz ist es ebenfalls wichtig, die richtigen Putzmittel auszuwählen. Viele Reinigungsmittel enthalten Chemikalien, die Haut und Atemwege reizen sowie Allergien auslösen können. Ein milder Allzweckreiniger und ein Essig- oder Zitronenreiniger reichen meistens aus. Selbst bei der Ernährung sollten Schwangere vorsichtig sein. Speisen aus Konservendosen sind gänzlich zu vermeiden. Ihre Innenbeschichtung enthält nicht selten den Schadstoff Bisphenol A, der in die Lebensmittel übergehen kann. Besser sind frische, selbst gekochte Speisen und viel Obst und Gemüse aus dem Bio-Anbau, bei dem keine Pestizide zum Einsatz kommen.
Mehr Informationen  unter
www.bund.net/schwangerentipps
Quelle: BUNDökotipps  
__________________________________

 

Vorsicht bei Henna – Farbe

Henna ist ein beliebtes Färbemittel – nicht nur für Haare, sondern immer mehr für die Haut. Urlauber schätzen die rotbraune Körperbemalung, die meist nur wenige Wochen hält, als exotisches Souvenir. Tattoo Shops und - Ratgeber preisen sie als sanfte Alternative. Henna – Hautschmuck kann  jedoch schwere gesundheitliche Schäden verursachen.

Gefährlich sind insbesondere die Stoffe, die dem natürlichen Henna-Pulver beigemischt werden. Als Farbverstärker dienen zum Beispiel Gummi aus Reifen und Schuhsohlen, Ruß von Öfen und Kochstellen oder das schwärzende Paraphenyldiamin (PPD). PPD gehört zu den aggressivsten Kontakt-Allergenen überhaupt. Auf der bemalten Haut können Juckreiz, Schwellungen und Wunden entstehen, die manchmal bleibende Narben hinterlassen. Etwa 4% der Menschen, die über Henna-Produkte mit PPD in Berührung kommen, tragen lebenslange Allergien davon. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) warnt deshalb vor Henna-Produkten, deren Inhaltsstoffe nicht ausreichend gekennzeichnet sind. Vor allem wenn das Henna sehr dunkel färbt, enthält es wahrscheinlich künstliche Farbstoffe.

Reines Henna vom Färberstrauch galt bisher als unbedenklich, solange es nur mit natürlichen Stoffen wie Wasser, Zitronensaft oder Tee verarbeitete wurde. In Indien und den arabischen Ländern gehört es zu den traditionellen Heil-und Färbemitteln. Neuere Studien weisen darauf hin, dass auch der Farbstoff der Henna-Blätter der Gesundheit schaden kann. In Deutschland ist Henna ohnehin nur als Haarfärbemittel zugelassen. Wer jedes Risiko ausschließen möchte, dem rät der BUND, Henna-Produkte zu meiden.

Für die Bewertung von Henna-Produkten ist die Kosmetikkommission des Bundesinstituts für Risikobewertung zuständig. Sie richtet sich vor allem nach dem wissenschaftlichen Ausschuss für Kosmetikprodukte der Europäischen Union (SCCNFP)
Quelle: BUNDoekotipps
_____________________________________________

 


Umwelt-und Sozialstandards auch für Kleider


Ein Großteil unserer Kleidung wird in Ländern wie China, Bangladesch oder Indien unter hohen Umweltbelastungen und oft unter katastrophalen Arbeitsbedingungen produziert. Wer beim Kleiderkauf möglichst umweltfreundlich und sozial akzeptabel handeln möchte, dem empfiehlt der BUND, auf entsprechende Label zu achten, Durchblick im Dickicht der vielen Kennzeichnungen bringt die Internetseite www.label-online . Dort lässt sich schnell erfassen, welches Zeichen welche Bedeutung hat.Leider gibt es noch keine geeigneten Standards für sämtliche gefährlichen Chemikalien. Trotzdem ist es ein erster Schritt, wenn mit Öko-Siegeln gekennzeichnete Produkte bevorzugt werden. Empfehlenswert sind vor allem Produkte aus Bio-Baumwolle.

Im Durchschnitt besitzt jeder Deutsche heute viermal soviel Kleidung wie im Jahre 1980. Deshalb rät der BUND, sich zunächst zu fragen, ob neue Kleidungsstücke tatsächlich erforderlich sind. Wenn ja, dann sollte Kleidung bevorzugt werden, die handwerklich von guter Qualität ist, den sie nützt der Umwelt mehr als Wegwerfware. Oft findet man auch in Secondhand-Läden oder auf Flohmärkten gute Kleidungsstücke. Von Textilien mit den Hinweisen „Separat waschen „ oder „Vor dem Tragen waschen“ rät der BUND ab. Auch Adjektive wie „bügelfrei“ oder „knitterarm“ weisen auf schädliche Chemikalien hin. Dass die Kleidung unter menschenwürdigen Bedingungen produziert wurde, wird bei Fairtrade-Produkten garantiert. In vielen Städten gibt es sogenannte Green-Concept-Stores. Diese Geschäfte bieten nur Kleidungsstücke aus ökologischer pProduktion an, aus Recycling- oder gar veganen Materialien, sozial und fair hergestellt. Wo es diese Läden gibt, lässt sich beispielsweise im Internet bei
www.gruenemode.de unter „Die grüne Liste“ nachlesen.
Quelle: BUNDoekotipps


____________________________________________

 

Unerwünschte Briefkastenwerbung stoppen

Mit jährlich rund 19 Millionen Tonnen Papier verbraucht Deutschland so viel Papier wie Afrika und Südamerika zusammen. Der hohe Bedarf ist auch auf die Papierflut der unerwünschten Briefkastenwerbung zurückzuführen. Dabei wandern 85 bis 90 Prozent der Druckware ungelesen in die Papiertonne.

Um sich gegen lästige Werbung zu wehren und die Umwelt zu schonen, rät der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) einen Aufkleber mit der Aufschrift „Bitte keine Werbung einwerfen“ gut sichtbar am Briefkasten anzubringen. In die so gekennzeichneten Briefkästen dürfen Zusteller  laut Urteil des Bundesgerichtshofes keine unadressierte Werbung wie Werbezettel oder Faltblätter einwerfen. Erhält man trotz des Aufklebers weiterhin Werbung, zunächst die Zustellung mit Datum und Uhrzeit dokumentieren und das werbende Unternehmen zu informieren. Falls sich auch dann nichts ändert, kann man wegen der Verletzung von Persönlichkeitsrechten gegen den Werbenden klagen oder die Verbraucherzentrale informieren. Diese leiten bei gehäuften Verstößen ein gerichtliches Verfahren ein.

Um von adressierter Werbung, so genannten Postwurfsendungen, verschont zu bleiben, kann man sich im Internet unter
www.ddv-robinsonliste.de in die Robinsonliste der Deutschen Direktwerber eintragen. Viele Unternehmen orientieren sich an ihr und senden den dort Eingetragenen keine Werbung mehr zu. Allerdings besteht kein rechtlicher Anspruch auf Beachtung der Eintragung. Erhält man also trotzdem weiter Werbung, auf den ungeöffneten Umschlag „ Annahme verweigert- zurück an Absender“ schreiben und ihn in den nächsten Briefkasten werfen. Der Werbende muss dann das erhöhte Rückporto bezahlen. Meist verzichtet er daraufhin auf eine weitere Zusendung. Quelle: BUND-Ökotipps

________________________________

 

Ökologische Planung des kommenden Gartenjahres

Der Frühling naht. Wer einen Garten betreibt, beginnt mit der Planung der wichtigsten Arbeiten. Da unser Garten nicht nur uns erfreuen soll, sondern einen besonderen Teil der Natur darstellt, gibt der BUND einige Tipps, die in der nächsten Zeit noch näher erläutert werden.
Lebensraum für Insekten: Durch die Intensivierung der Landwirtschaft werden unsere Gärten immer mehr zu überlebensnotwendigen Reservaten für Insekten.
Mit verschiedenen einheimischen, aber auch exotischen Gehölzen und länger blühenden
Stauden bieten wir Bienen , Wildbienen, Hummeln und Schmetterlingen ganzjährig Futter an. Bunte Blumenmischungen bringen in Beeten, Rasenabschnitten viel Farbe und Leben in den Garten. Die „Mössinger Mischung“ und andere Blumenmischungen, die im letzten Jahr von verschiedenen Gemeinden  wie Schwendi in Zusammenarbeit mit der Aktion „Blühendes Schwendi“ an  verschiedenen Ortsausgängen sowie in Neubaugebieten ausgesät wurden, sind gelungene Beispiele. Im Internet findet man noch mehr über Wildblumenmischungen. Unsere Tagfalter brauchen wie die anderen Schmetterlinge einheimische Futterpflanzen für ihre Raupen, z.B. Brennnessel für Pfauenauge u.a. Wildbienen und Hummeln suchen Brutplätze. Wildbienenhotels sollten jetzt aus hohlen Stängeln und gebohrten Hartholz  gefertigt und an trockenen, sonnigen Stellen angebracht werden. Der Gifteinsatz sollte sich auf insektenunschädliche Mittel beschränken, die aus Pflanzen oder Seife hergestellt werden.
Lebensraum für Vögel, Kleinsäuger, Amphibien: Wo sich Insekten wohl fühlen, erscheinen auch andere Tiere. Dichtere Büsche und Bäume werden von freibrütenden Vögeln als Schutz und Nistplatz genutzt ( Buchfink, Amsel, Grasmücke), Reisighaufen von Zaunkönig und Rotkehlchen. Nisthöhlen bieten Brutplätze für Meisen, Sperlinge, Kleiber. Halbhöhlen werden von Rotkehlchen und Fliegenschnäpper angenommen. Einheimische Gehölze liefern den Vögeln Nahrung. Die Vögel füttern ihre Brut mit Gartenschädlingen. Igel finden im Reisighaufen Unterschlupf. Ein Feuchtbiotop lockt einheimische Amphibien an.
Fledermäusen helfen wir durch nachtblühende Pflanzen ( Nachtkerze, Geißblatt). als Unterschlupf kann man einfache, preiswerte Fledermauskästen bauen (Baupläne beim BUND Schwendi).
Ein guter Komposthaufen verringert die Müllgebühren und liefert billigen Dünger. Die Neubestimmung der Abwassergebühren durch die Gemeinde macht auch den Einbau einer Regenwasserzisterne sinnvoll, die uns billiges, wertvolles Gießwasser liefert. Die Kinder freuen sich über das Wasser zum Spielen.

 

 

ARCHIV

Mai 2017  
15. Pflanzenbörse – ein Riesenerfolg

Nach dem Aprilwinter wurden die BUND-Gruppe Schwendi und die Wilden Gärtner aus Wain am 6.Mai mit einem prächtigen Frühlingsmorgen beschenkt, der Gartenfreunde aus nah und fern anlockte. Im Unterschied zur Herbstbörse brachte die Besucher fast keine Tauschpflanzen mit. So fanden unsere Angebote um so mehr Abnahme. Einiges von der letzten Herbstbörse fand auch noch seine Interessenten. Ein gut eingespieltes Team hat wieder hervorragend gearbeitet: der Vorstand, zwei Gartenfreundinnen, eine treue Börsengasthelferin , dazu unserer Cheffotograf.  Die Nachfrage nach Jungpflanzen aus altem Tomaten-, Paprika- oder Salatsorten stellte auch die Wainer Freunde zufrieden. Die Pflanzenbörse im Herbst wird am 7 Okober 2017 stattfinden.
__________________________________________________________________

Oktober 2016  -  „Abräumbörse“                               

Trotz des herbstlich - nasskalten Wetters wurde die !4. Pflanzenbörse wieder zu einem Erfolg. Zahlreiche Hobbygärtner brachten viele Stauden mit, weniger zum Tausch, sondern als Spende, nachdem sie ihren Garten herbstlich geräumt hatten. Ein Teil wurde dem örtlichen Reitverein für eine insektenfreundliche Außenanlage gespendet. Der Rest wird bei der Frühjahrsbörse am 6. Mai 17 den Pflanzenfreunden angeboten. Erfreulich ist, dass auch Interessenten von weiter her kommen. Die „Fachgespräche“ mit den Besuchern entlohnen die Veranstalter für klamme Finger und dicke Füße. Sie freuen sich schon wieder auf den nächsten Mai.


August 2016  -  Aktiv im Sommerferiengrogramm 

Wie seit 20 Jahren war unsere BUND-Gruppe wieder aktiv beim Sommerferienprogramm in Schwendi dabei.

Natur mit allen Sinnen erleben
R. Schnetter und Ingo Herrmann starteten vom Kindergarten Schwendi aus mit sechs Kindern zu einer vierstündigen Tour durch Maisäcker, Wiese und Wald. Jedes Kind zog einen Tiernamen und sollte die Lebensräume auf Nahrung, Schutz, Nestbau bewerten. Daneben suchten sie nach schönen, duftenden, heilenden, unangenehmen Pflanzen. Finger und Nase halfen Bodenarten zu erkennen, genauso Barfußlaufen. Die meisten empfanden den typischen Waldbodengeruch als unangenehm. Unwetterschäden im Maisacker erlebten sie beeindruckend. Heuschrecken fangen auf einer Sommerwiese wurde zur sportlichen Herausforderung, zur Bewunderung beim Vergleich Sprungleistung zu Körpergröße (Olympia!) Baummemory und Samentasten boten Erholung im Waldschatten. Höhepunkt bei den Waldspielen war, Bäume mit verbundenen Augen zu ertasten und diese wieder zu finden. Dabei waren Taster und Führer gleichsam gefordert. Eine große, befahrene Fuchsbauanlage beeindruckte Augen und Nasen.

Wir basteln mit Seegras
Am 2.August bastelten 2 1/2 Stunden lang im Kath. Gemeindehaus fünf Buben und vier Mädchen im Alter zwischen 8 und 11 Jahren Puppen aus getrocknetem Seegras, einst Matratzenfüller aus unseren Wäldern. Sie nagelten und banden ein Kreuz aus Haselstecken. Die Kinder umwickelten die Arme, bevor sie ein dickes Büschel zu einem Kopf knoteten, diesen aufsteckten und festbanden. Anschließend ließen sie den Rumpf entstehen, bevor jeder Bastler nach eigener Phantasie, Gesicht, Frisur und Kleidung gestaltete. Nur bei der Dekoration halfen die Betreuer beim Heißkleben. Die handwerklich-künstlerische Leitung hatte Th. Schnetter, während R. Rademann, Th. Weller, I.Herrmann und Vorstand R. Schnetter als Helfer und Organisatoren im Einsatz waren.


Mai 2016 - Pflanzenbörse

Das Wetter war schön und die Pflänzchen gingen gut weg.
Der BUND Wain beteiligte sich auch dieses Jahr wieder an der Pflanzenbörse.


März 2016  -  Baumschnittkurs 

mit Ludwig Schwarz in Dietenbronn, Erich-Nau-Park


Oktober 2015 - Pflanzenbörse

Leider machte diesmal das Wetter nicht mit. Ein trüber Tag mit weniger Interessenten als sonst. Schade.


Mai 2015 - Erfolgreiche Pflanzenbörse

Dank der passenden Witterung besuchten erheblich mehr Interessenten die Pflanzenbörse als in den vergangenen Jahren. Sie brachten vielfach Tauschpflanzen mit und ergänzten so das Angebot, das Mitglieder zusammengestellt hatten. Nur wenige Pflanzen blieben übrig, die, wie in den vergangenen Jahren, dem Reit- und Fahrverein Schwendi für sein Gelände zur Verfügung gestellt wurde.
Die BUND-Gruppe Wain beteiligte sich erstmals unter ihrer Leiterin Andrea Heber mit der Aktion zur Erhaltung der alten Nutzpflanzensorten und der Artenvielfalt. Viele Besucher erstanden nicht nur junge Tomatenpflanzen und Bohnensamen, sondern sind auch bereit, durch Samenvermehrung und Weitergabe, das Projekt zu unterstützen


März 2015  -  Baumschnittkurs

Wie in den letzten vier Jahren veranstaltete unsere BUND-Gruppe eine Baumschnittkurs im Patientenpark der Fachklinik für Neurologie in Dietenbronn. Der Kursleiter Ludwig Schwarz hatte als Kreisbeauftragter für Obst-und Gartenbau vor rund 20 Jahren die Anlage selber mitgestaltet. Entlang eines Weges sind rund zwanzig alte einheimische Apfelsorten und drei Birnensorten gepflanzt. Jahr für Jahr wird von den Kursteilnehmern ein Teil der Bäume sorgfältig geschnitten. Dank seines profunden Wissens kann Herr Schwarz alle Frage beantworten und gibt damit auch seine Begeisterung für die einheimischen Obstsorten weiter. 


März 2015  -  Biotop—Pflege

Seit 6 Jahren pflegt die BUND-Gruppe nach Rücksprache mit der Gemeinde in einer stillgelegten Kiesgrube Richtung Schönebürg einen Trockenhang. Im ersten Jahr wurde der Hang von Weiden, Hasel, Hartriegel und Birken befreit. Seitdem müssen nur noch die Schösslinge entfernt werden. Zauneidechsen kann man hier gut beobachten. Daneben auch Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge, für die Wildblumen ausgesät wurden.  


Oktober 2014  -  10. Pflanzenbörse
Da dieses Jahr durch die milde Witterung noch viele Stauden blüten, hatten viele Interessenten noch nicht mit den herbstlichen Gartenarbeiten begonnen. Der Besuch und  das Angebot waren entsprechend geringer als vor einem Jahr. Uns Veranstalter freute, dass wir auch einige neue Gartenfreunde begrüßen konnten, die vor allem aus umliegenden Gemeinden kamen. Die übrig gebliebenen Pflanzen gaben wir an den Reitverein für seine großen Außenanlagen weiter. Er bietet uns dafür Platz in den Stallungen für Rauchschwalbennester, die gut angenommen werden. Bei der Frühjahrsbörse am 8. Mai 2015 stehen wieder selbst gezogene Jungpflanzen und Dahlien im Mittelpunkt. 


August 2014  -  Sommerferienprogramm
Die BUND-Gruppe Schwendi war dieses Jahr mit drei Angeboten von insgesamt 15 wieder sehr aktiv.

16 Jungen und Mädchen beteiligten sich bei „Basteln mit Natur-materialien. Sechs 'fortgeschrittene' Kinder fertigten Türkränze unter der Leitung von Th. Schnetter und R. Rademann. Manche Kränze gelangen so schön, dass die Kinder selber anfertigen werden. Die übrigen Teilnehmer bastelten sich bunte, formenreiche Deko-Ketten aus Fruchtständen, Samen und Früchten. Kleine Strohhalme setzten sie als Abstandshalter ein. Je nach Geschicklichkeit konnten sie 2-4 Ketten an einem Stab nach Hause tragen. Um vielfältige Arbeiten zu ermöglichen, ist es wichtig umfangreich Material anzubieten. Leider bieten die heutigen modernen Hausgärten nur wenig Bastelmaterial.

„ Natur mit allen Sinnen erleben“, geleitet von R. Schnetter, lockte leider nur 5 Kinder zur Teilnahme. Nach einer Strecke durch die arten-arme Feldflur, erlebten die Teilnehmer/innen eine Wiese mit vielen Blumen und einem kleinen Bach. Vier- bis vielbeinige Tiere wurden in der Becherlupe beobachtet. Pflanzen konnte man mit verbundenen Augen ertasten und erriechen. Feld-, Wiesen- und Waldboden ließen sich genauso unterscheiden. Ein Laubwald mit vereinzelten Nadelbäumen überraschte die Kinder mit der Artenvielfalt. An umgestürzten Bäumen erkannten sie, wie viele Lebewesen den Baum zersetzen. Geschicklichkeitsspiele wie Balancieren, Zapfenzielwurf, Klettern u.a. bereiteten besonderen Spaß. Die drei Stunden vergingen im Flug.

G. Reinecke bot wieder „Vollkornbrot und Pizza backen“. Eine Mitgliedsfamilie bot Garage, Terrasse, aber vor allem ihr altes Backhäusle für die „Müller“ und „Bäcker“ an. Getreide und Zutaten wurden kostenlos von der BUND-Gruppe gestellt. Nach dem Getreide mahlen setzten die acht Kinder den Hefeteig an, der leider wegen der kühlen Witterung nicht so gut ging. Beim Teig kneten waren Ausdauer und Geschicklichkeit gefragt. Zuerst wurde im heißen, gesäuberten Ofen die selbst belegte Pizza gebacken, bevor die Brotlaibe drankamen. Die Käse-Paprika-Pizza stärkte die Bäcker. Am Ende des fünfstündigen Programms nahm jeder sein selbst geformtes und gebackenes Vollkornbrot nach Hause. In den notwendigen Wartezeiten boten sich unter Anleitung von R. Schnetter verschiedene Spiele zum Austoben.


Juli 2014  -  Projekttage der Grundschule Schwendi
Zum Schuljahrsschluss beteiligte sich Reinhard Schnetter an den zwei Projekttagen der Grundschule Schwendi. Zehn 1.-4.Klässler hatten sich zum Projekt “Was summt und brummt denn da“ gemeldet. Zusammen mit dem Imker Werner Eisele war der 1,5 m hohe „Rohbau“ eines Wildbienenhotels auf dem Schulgelände aufgestellt worden. Nachdem die Schüler Wichtiges aus dem Leben der Wildbienen erfahren hatten, schufen die begeisterten Kinder den Innenausbau: Brutröhren aus hohlen Stängeln und Ästen. Röhren in Holzblöcke bohren, Ziegelöffnungen mit Lehm füllen, aus Lehm und Stroh Ziegel mit Brutröhren formen. Voll Stolz montierten die Kinder ihre Wildbienen-Suiten im Rohbau. So haben die verschiedensten Wildbienenarten nun Brutplätze. Ein frisch gesetzter Jakob-Fischer-Apfelbaum rundet die Anlage ab.
Am 2.Tag erlebten die Schüler die vielseitige Imkerei bei Werner Eisele: Beobachtungsstock, hohler Stamm als Bienenbeute, Bienenkästen mit Honigaufsatz, Schleudern und Vespern mit Honig. Neugierig suchten die Kinder nach der markierten Königin. Selber die Honigwaben zu entdeckeln und in die große Honigschleuder zu hängen, beglückte den Tatendrang der Buben. Dazu konnten sie den Honig der Deckel wie Kaugummi auskauen.


Mai 2014  -  9. Pflanzenbörse 
Unsere Pflanzenbörse wurde bei strahlendem Sonnenschein wieder ein voller Erfolg. Innerhalb einer Stunde tauschten viele Blumenfreunde die meisten ihrer Angebote oder erwarben gegen eine kleine Spende ihre erwünschten Pflanzen. Einige Besucher nutzen die Börse zu ausführlichen Fachsimpeleien. Das übrig gebliebene Pflanzmaterial wurde wie in den vergangenen Jahren dem Reitverein Schwendi übergeben zur Erweiterung der Bepflanzung. 


April 2014  -  Nisthilfen für die Realschule Schwendi
Unsere BUND-Gruppe spendete der Max-Weishaupt-Realschule vier verschiedene Nisthilfen für Höhlenbrüter. Die Realschule ist seit Jahrzehnten im praktischen Umweltschutz sehr aktiv: Anlegung eines Feuchtbiotops, Bienen-AG , Heckenpflanzung und vieles andere. Der Vorsitzende Reinhard Schnetter überreichte am 16.4. den Schülern eine Halbhöhle, einen Starenkasten mit Klappdach sowie zwei verschiedene Meisenkästen. Sie fanden schnell heraus, dass die künftigen Bewohner unterschiedliche Ansprüche stellen. Außerdem brauchen Nisthilfen  eine regelmäßige Betreuung. Zusammen mit der Biologie/NWA-Lehrerin Frau Mayr und dem ebenso fachkundigen Hausmeister Herrn Rieger sowie Reinhard Schnetter, suchten die Schüler passende Plätze für die Kästen. Der Hausmeister montierte die Nisthilfen gekonnt. Zuletzt wurde noch ein Wildbienen-Hotel, eine Spende der Heggbacher Einrichtungen, im Eingangsbereich angebracht. Gespannt erwarten die Schüler, wie die verschiedenen Nisthöhlen angenommen werden. 



März 2014  -  Baumschnittkurs
mit Ludwig Schwarz in Dietenbronn, Erich-Nau-Park 


Februar 2014 -  Biotop-Pflege für Zauneidechsen
Anfang Februar traf sich eine Aktivengruppe, um unseren Trockenhang für die Zauneidechsen von Weiden- und Haselruten frei zu schneiden. Unser Fachmann übernahm einige größere Gehölze. Seit vier Jahren betreuen wir diesen Trockenhang in der ehemaligen Kiesgrube der Gemeinde Schwendi. Für die Insekten haben wir verschiedene Pflanzen ausgesät: Wilde Möhre, Karde, Königs- und Nachtkerze. Der Bestand an Zauneidechsen hat sich vergrößert.


                        
Oktober 2013  -  Nasskalte Pflanzenbörse
Die 8. Pflanzenbörse am 12. Oktober wurde durch das kalte Regenwetter stark beeinträchtigt. Obwohl mehrere Anbieter in größeren Mengen Pflanzen zum Tausch brachten, fanden sich nur wenige Interessenten ein.


August 2013 
Aktiv beim Sommerferienprogramm in Schwend
i
Mit drei Veranstaltungen war die BUND-Gruppe Schwendi wieder stark beim Ferienprogramm der Gemeinde Schwendi vertreten. Der Anklang bei den Kindern zwischen 8 und 14 Jahren war wie in den vergangenen Jahren sehr gut.

Wir bauen ein Bienenhotel
Unter Mithilfe von Reinhard Schnetter und Ingo Herrmann richteten die jungen Bastler vielerlei Brutangebote für die Wildbienen ein und trugen anschließend ihre "Hotels" stolz nach Hause.
Vollkornpizza und Brot backen
10 Buben und Mädchen mahlten unter der Leitung von Gerhard Reinecke erst das Getreide und kneteten mit Begeisterung den Teig. Die Pizza und das Brot aus dem großen Brotofen im Garten von Freunden schmeckte allen bestens.
Natur mit allen Sinnen erleben
Die Kindergruppe wanderte zwischen Feldern, über Wiesen in einen Mischwald. Nicht nur mit ihren Augen, sondern auch mit Ohren, Nase, Mund, Händen und Füßen erlebten die Kinder die Natur.


Mai 2013  -  Wildbienensaum am rechten Rotufer 
Am rechten Rotufer wurde endlich durch die Flurbereinigung offiziell der vorgeschriebene Uferrandstreifen ab der Gemarkungsgrenze zu Gutenzell eingerichtet. Neben dem Magerrasen der Flurbereinigung säte die BUND-Gruppe Mitte Mai einen Wildbienen- und Schmetterlingssaum. Während in diesem Jahr die einjährigen Blumen blühten, kommen die mehrjährigen Stauden erst im nächsten Jahr richtig zur Geltung.


April 2013  -  7. Pflanzenbörse der BUND-Gruppe Schwendi
Wie in den vergangengen Jahren war unsere Pflanzenbörse wieder gut besucht. Während Reinhard Schnetter über das Pflanzenangebot informierte,  diskutierte Kassier Gerhard Reinecke über ökologischen Gartenbau und die Aktion "Blühendes Schwendi".  



Kontakt

BUND-Gruppe Schwendi
Reinhard Schnetter
Kirchhofener Str. 24
88477 Schwendi

Telefon: 07353-1890

reinhard.schnetter
@bund.net

Jetzt BUND-Mitglied werden; Bilder: detailblick/fotolia, Benicce/fotolia, Monkey Buissnes Images/shutterstock, Mr. Nico/photocase.de

Suche